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Autorenname: Anja

So einfach kannst du deinen Stundensatz berechnen

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Wie du deinen Stundensatz effektiv berechnen kannst Damals, als ich mein erstes Angebot für eine Website erstellte und nicht wusste, was ich dafür verlangen könnte, habe ich diese für etwas mehr als 300 Euro verkauft. Das ist nicht besonders viel, gemessen am Aufwand. Ich hab mich hier bei zwei Dingen sehr grob verschätzt. Das war zum einen mein Arbeitsaufwand, der weit höher als die angedachten 3 Stunden war und zum anderen mein Stundensatz, den ich einfach fröhlich auf 40 Euro pro Stunde festgelegt habe. Lange Zeit habe ich meinen Stundensatz nicht berechnet, auch wenn ich ihn zumindest ein paar mal gehoben habe. Mittlerweile habe ich genau berechnet, wie viel ich arbeite und wie hoch mein Stundensatz dann sein muss, damit ich mir meine Selbstständigkeit leisten kann. Das ist gar nicht so schwer und ich zeige dir, wie das funktioniert. Los gehts. Warum solltest du deinen Stundensatz kennen? Für Dienstleister, die auf Stundenbasis oder Tagessatz abrechnen, liegt das auf der Hand. Eine Stunde hat nun mal ihren Preis. Doch auch wenn du Produkte anbietest, ist es sinnvoll, deinen Stundensatz zu kennen. Denn anhand dessen kannst du den Preis für deine Produkte planen. Auch, wenn wir alle weg von der Zeit-gegen-Geld Rechnung wollen, ist doch die Zeit eine der objektivsten Maßeinheiten, anhand derer wir Preise festlegen können. Ich selbst rechne schon lange nicht mehr auf Stundenbasis ab. Allerdings weiß ich, wie lange ich für welche Tätigkeit im Durchschnitt benötige und lege dann, berechnet mit meinem Stundensatz, Fixpreise fest. Es ist also in allen Fällen sinnvoll, den Wert deiner Stunde oder deines Tages zu kennen. Mit diesen Steps kannst du deinen Stundensatz berechnen: Schritt 1: Notiere alle deine Ausgaben. Liegt auf der Hand, man neigt jedoch dazu, diesen Punkt nur grob zu überschlagen. Liste wirklich alle Ausgaben auf. Denke an alle privaten Ausgaben wie Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Abos, Freizeit und Haustiere. Bei den beruflichen Ausgaben solltest du Softwaremiete, Miete, Geräte, Mitarbeiter, usw. bedenken. Beachte auch, dass du vielleicht monatlich einen gewissen Betrag sparen möchtest, den du direkt mit einberechnen kannst. Sehr viel Sinn macht es, ein paar Monate ein sogenanntes Haushaltsbuch zu führen. In dieser Tabelle listest du alle tatsächlich getätigten Transaktionen auf und analysierst dann, welche Kosten du hast. Damit kannst du zum Beispiel Freizeit-Kosten pro Monat berechnen. Schritt 2: Monatliche Kosten auflisten Es gibt Ausgaben, die hat man nur ein mal im Jahr. Eine Haftpflichtversicherung oder die Autosteuer zum Beispiel. Oder Abos, dir du jährlich bezahlst. Diese hast du hoffentlich in deine Aufstellung mit reingenommen. Um die monatlichen Kosten herauszufinden, teilst du die Beträge einfach durch 12. Wenn du eine private Krankenversicherung hast, bei der du eine gewisse Selbstbeteiligung pro Jahr leisten musst, dann teile auch diesen Betrag durch 12. Vielleicht brauchst du diesen Betrag nicht, aber wenn, sollte er dir zur Verfügung stehen. Hast du dir auch überlegt, wie viel du in deinem nächsten Urlaub investieren willst? All diese Ausgaben solltest du in deinen monatlichen Kosten vermerkt haben. Schritt 3: Gut Kalkulieren Es gibt Posten, die sind, wie sie sind. Und andere Posten, da macht ein Puffer Sinn. Lebensmittelkosten habe ich im Schnitt 150 Euro pro Monat. Plane jedoch mit 200 Euro. Schau, wo du grundsätzlich gerne mehr investieren würdest. Da zählt auch deine Rente dazu. In meiner Auflistung habe ich einen Stundensatz für die tatsächlichen Kosten und einen für meine Wunsch-Kosten. Da ist zum Beispiel ein größerer Teil “Sparen” enthalten, als ich aktuell zur Seite legen kann. Es ist ein Reminder für mich, wo ich einmal hinkommen möchte. Schritt 4: Urlaub und Krankheit beachten Wenn ich meine monatlichen Kosten kenne, schaue ich mir an, wie viel ich eigentlich arbeite. Ich rechne mit 30 Tagen Urlaub im Jahr und 10 Tage, die ich krank sein könnte (aber natürlich nicht unbedingt möchte). Am Ende bleiben circa 180 Arbeitstage übrig. Im Durchschnitt hat ein Jahr nämlich 230 Werktage. Wenn du das weißt, weißt du, wie viele Tage du durchschnittlich pro Monat am Start bist. Rechne also die Anzahl an Werktage, die du jährlich arbeiten möchtest, zusammen. Beachte dabei Feiertage, Wochenenden, Krankheitstage und Urlaub. Ziehe diese von den 365 Tagen eines Jahres ab, um die Anzahl der Tage zu erhalten, an denen du an deinem Business arbeitest. Schritt 5: Arbeitsstunden Ob ich volle 8 Stunden an einem Arbeitstag bezahlt arbeiten kann? Never. Neben Buchhaltung, Marketing etc. bleiben aber mindestens 4 Stunden pro Tag für meine Aufträge. Meistens schaffe ich auch mehr, aber 4 Stunden sind es auf jeden Fall. Wenn ich mit 18 Arbeitstagen pro Monat rechne, dann sind das 72 Stunden, die ich abrechnen kann. Deine monatlichen Kosten kannst du jetzt einfach durch die Anzahl der Arbeitstage und dann durch die Anzahl der Stunden teilen. Und voilà – dein theoretischer Stundensatz 🙂 Schritt 6: Puffer einplanen Mein Ergebnis ist niedriger, als ich aktuell als Stundensatz festgelegt habe. Es kann immer passieren, dass Engpässe kommen, ein Sommerloch oder ähnliches. Deswegen plane ich einen Puffer von 20 % ein. Orientiere dich auch am durchschnittlichen Stundensatz deiner Branche, falls du noch zu niedrig sein solltest. Schritt 6: Steuern beachten Was man häufig bei seinem Stundensatz nicht beachtet, sind die Steuern, die man abführen muss. Ich rede hier von Lohn- und Gewerbesteuer. Berechne hier, wie viel du wahrscheinlich verdienst und wie viele Steuern du dann voraussichtlich zahlen musst. Rechne diesen Prozentsatz auf deinen Stundensatz. Wie kannst du deinen Stundensatz noch einfacher und nachhaltig berechnen? Mach’s dir einfacher. Ich habe mir ein Spreadsheet erstellt, das meinen Stundensatz immer auf dem neusten Stand hält. Dort habe ich ein Haushaltsbuch über meine Konten zur Erfassung meiner Ausgaben, außerdem eine genaue Liste über die Rechnungen, die monatlich rein kommen. Aus dieser Liste errechnet sich dann in den Schritten, die wir durchgegangen sind, dein persönlicher Stundensatz. Natürlich unter Beachtung vom Urlaub, Krankheit, Arbeitstage, Steuern uvm. Darum ist dieses Spreadsheet perfekt für dich: Klingt mega? Dann schau mal hier vorbei: Fazit zum Stundensatz berechnen Jede:r Selbstständige:r, die / der Produkte oder Dienstleistungen verkauft, sollte den eigenen Stundensatz

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Womit kannst du dich 2024 selbstständig machen?

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Als ich im Februar kurzerhand übers Wochenende entschlossen hatte, zu kündigen, war mir noch nicht klar, wie sehr ich mein Leben dadurch verändern würde. An einem Freitag nachmittag habe ich zusammen mit meiner Vermögensberaterin beschlossen, dass ich mich selbstständig machen würde. Ohne vorher auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Es kam einfach plötzlich. Und schon am Montag fand ich mich in einem Teams-Meeting mit meinem damaligen Chef und sagte ihm, dass ich gehen würde. Das ging alles sehr schnell, weil Monatsende war und ich noch 2 Monate Kündigungsfrist absitzen musste. Aber dann konnte es los gehen. Der Beginn einer neuen Art zu arbeiten. Natürlich gab es in dieser Zeit Höhen und Tiefen, doch ich würde alles wieder genau so machen. Das bedeutet nicht, dass sich jeder Mensch selbstständig machen sollte. Es gibt Menschen wie mich, denen die Selbstständigkeit sehr gut tut und andere Menschen, die super in einer Festanstellung aufgehoben sind. Wichtig ist, dass du für dich reflektierst, was für ein Mensch du bist und nicht Zielen von anderen hinterherrennst. Wenn du also auch mit dem Gedanken spielst, dich 2024 selbstständig zu machen, dann ist dieser Beitrag für dich. Die Zeiten ändern sich regelmäßig und damit auch die Möglichkeiten, sich selbstständig zu machen. Es gibt Branchen, die laufen super und andere, die sind vielleicht völlig übersättigt. Das hier ist meine Einschätzung, womit du dich 2024 gut selbstständig machen kannst und womit nicht. Ich beschränke mich hiermit auf kreative Branchen, da ich nicht alle möglichen Berufe abdecken kann. Aber vielleicht ist hier auch etwas Kreatives für dich dabei. Damit kannst du dich 2024 selbstständig machen Handgemachte Produkte Menschen begeistern sich immer noch für schöne Produkte, die mit Liebe hergestellt wurden. Small Businesses sind im Trend. Da weiß man, wo man als Käufer*in Geld anlegt. Die Freudensprünge, die ein*e Selbstständige*r bei jedem Verkauf macht, kann man quasi spüren, sobald man auf den Kaufen-Button drückt. Und das ist auch für Käufer ein besonderes Gefühl. Statt in eine große Marke zu investieren, fühlt sich ein Kauf bei einem Small Business nochmal ganz anders an. Näher. Wertschätzender. Die Möglichkeiten sind hier unendlich und deshalb kommt hier nur eine kleine Liste an handgemachten Produkten, mit denen du dich 2024 selbstständig machen kannst: Um dich mit handgemachten Produkten selbstständig zu machen, hast du viele Möglichkeiten deine Wunschzielgruppe zu erreichen. Etsy kann ich dir 2024 nicht mehr empfehlen, weil die Plattform gerade ziemlich Verkäuferunfreundlich agiert. Allerdings kannst du deine Kunden auf Märkten, in Partnershops, im eigenen Onlineshop, bei Productswithlove.de und / oder bei Instagram erreichen. Kurse für Kreative Es gibt eine große Zielgruppe da draußen, die sich gerne kreativ auslebt, aber dafür Anleitung benötigt. Vielleicht erinnerst du dich noch an den Handlettering-Hype vor ein paar Jahren. Kreative Kurse sind immer gefragt und das in allen möglichen Sparten. Kurse kannst du physisch oder digital anbieten und damit einer großen Zielgruppe helfen, sich kreativ zu betätigen und damit den Alltag schöner zu machen. Auch hier hast du unendlich viele Möglichkeiten, was du deiner Zielgruppe beibringen möchtest. Wenn du Kurse entwickeln möchtest, dann kannst du deine Wunschkunden auf verschiedenen Plattformen oder bei dir in der Nähe erreichen. Teste für Onlinekurse zum Beispiel Skillshare*, Udemy, Domestica oder richte dir eine eigene Membership bei Digibiz24 ein. Du kannst dich aber auch als Kursleiter*in bei der VHS in deiner Nähe bewerben und regionale Kurse anbieten. Du kannst Kurse jedoch auch über Microsoft Teams oder Google Meet abhalten. Dienstleistungen Ich habe mich damals mit Dienstleistungen selbstständig gemacht und das ist auch 2024 noch mein Haupt-Business. Als Logo- und Webdesignerin erstelle ich mit Studio JUME Maßnahmen, die Selbstständige sichtbar machen. Dienstleistungen sind ein tolles Geschäftsmodell, wenn du gerne mit Menschen zusammenarbeitest. Wenn man seine Arbeit gut macht, bekommt man als Dienstleister viel positives Feedback von den Kunden, was die ganze Arbeit noch schöner macht. Mit diesen Dienstleistungen kannst du dich 2024 selbstständig machen: Um mit deiner Selbstständigkeit mit Dienstleistungen sichtbar zu werden, bietet sich eine eigene Website und ein oder mehrere Social Media Kanäle an. Wenn du regional unterwegs bist, kannst du auch Flyer verteilen oder Anzeigen schalten, um deine Wunschkunden anzusprechen. Digitale Produkte Der Vorteil von digitalen Produkten liegt auf der Hand. Keine Lagerkosten, keine Versandverwaltung, keine physischen Retouren. Digitale Produkte werden gerne gekauft und bedeuten für dich als Ersteller*in keine klassische Lagerverwaltung oder großartig in Vorleistung gehen zu müssen. In Programmen wie Canva oder Adobe Indesign kannst du deine digitalen Produkte erstellen und dann über passenden Plattformen verkaufen. Deine digitalen Produkte kannst du auch im eigenen Shopify Onlineshop, bei Instagram oder bei Digistore24 verkaufen. Print on Demand Produkte Print on Demand gibt es schon lange und ist in den letzten Jahren zu einem Trend geworden. Statt ein eigenes Lager zu verwalten und größere Mengen an Waren einkaufen zu müssen, bietet PoD den Vorteil, dass das Produkt (wie der Name schon sagt) erst beim Kauf bedruckt wird. PoD Anbieter kümmern sich neben dem Druck auch um den Versand. Meistens lassen sie sich auch an dein Shopsystem anbinden, sodass du dich nur noch um wenig selbst kümmern musst. Da bleibt mehr Zeit für Marketing und Co. Bei Print on Demand denkt man meistens an Shirts und Pullis, doch mittlerweile gibt es viel mehr Produkte. Je nach Hersteller hast du mehr oder etwas weniger Möglichkeiten für deine Designs. Diese Print on Demand Produkte kannst du verkaufen: Um dein Print on Demand Geschäft aufzubauen, lohnt es sich einen eigenen Onlineshop zu erstellen. Die meisten Print on Demand Hersteller kannst du zum Beispiel mit Shopify verknüpfen. Dadurch werden Verkäufe automatisch weitergeleitet und du musst dich um nichts weiter kümmern. Anbieter in Deutschland sind zum Beispiel Shirtking, Prinful oder Gelato. Autor*in werden Träumst du davon, dein eigenes Buch zu schreiben? Diesen Traum haben viele Menschen. Oft scheitert es daran, an einen Verlag zu kommen. Da bietet, wie im vorherigen Punkt erwähnt, Print on Demand Abhilfe. Es gibt diverse Print on Demand Verlage, bei denen du online dein Buch mit ISBN Nummer veröffentlichen kannst. Meist

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Jahresrückblick 2023

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Was für ein Jahr 2023. Sowohl beruflich als auch privat. Natürlich gab es Höhen und Tiefen. Es gibt Zeiten, in denen bin ich die Königin der Welt. Ich bin mir bewusst, dass mein Business perfekt läuft, dann gibt es Zeiten, die das Gegenteil beweisen. Das gleiche gilt privat. Was ich damit sagen will ist, dass der Weg zu einem Ziel niemals geradlinig ist. Lass uns gemeinsam das Jahr 2023 reflektieren. Ziele erreichen Vor einem Jahr habe ich das Ritual der Rauhnächte vollzogen. Ich habe Ziele auf Zettel geschrieben und jeden Tag einen verbrannt. Die beiden Ziele, die mir im Kopf geblieben sind, waren 1. Einen Handstand 60 Sekunden lang halten können und 2. ein Buch schreiben. Das Ziel ein Buch zu schreiben, ist als letzter Zettel übrig geblieben. Das bedeutet, dass ich selbst dafür verantwortlich bin, dass der Wunsch erfüllt wird. Ich habe dieses Jahr viele Bücher begonnen zu schreiben und eines werde ich auch bald fertig stellen. Es ist nicht das Buch, das ich eigentlich schreiben wollte. Das zeigt mir jedoch nur, dass ich für dieses Buch noch nicht ganz bereit war. Andere Buchideen musste ich aus Zeitmangel hinten anstellen. Aber früher oder später werde ich daran arbeiten. Hobbys pflegen Nachdem ich mich an meiner neuen Wohnung sattgesehen habe, war es dieses Jahr Zeit das Leben außerhalb wieder mehr zu leben. Ich habe viel Sport gemacht, mich mit Freunden getroffen und meine Familie gesehen. Es gab tolle Urlaube und Ausflüge. Und das alles ohne meinen Akku zu entleeren. Ich habe ein gutes Gleichgewicht gefunden. Ich benötige viel Zeit für mich und brenne schnell aus, wenn ich zu viele gesellschaftliche Termine habe. Mit dem Gleichgewicht, das ich dieses Jahr entwickelt habe, kam ich gut zurecht. Für 2024 nehme ich mir auf jeden Fall vor, einen Chor zu besuchen und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Dafür habe ich mich gleich mal für einen Jonglier-Kurs angemeldet. Mein größtes Hobby ist nämlich, neues zu lernen. Work Life Balance Gegen Weihnachten war meine Balance leider eher Work als Life, doch im Großteil des Jahres hatte ich ein gesundes Gleichgewicht zwischen privaten Interessen und meinem Job. Das habe ich unter anderem durch mein Produktivitätssystem geschafft. Statt zu überlegen, was der nächste Schritt ist, habe ich diesen Schritt schon lange geplant. Das hat mir unfassbar viel Zeit zurückgegeben, die ich in Sport, Gitarre spielen, lesen, Freunde und Familie sehen und einfach in Freizeit investiert habe. Für 2024 habe ich dieses System nochmal angepasst, um meine neuen Ziele für 2024 einfach erreichen zu können. Es lohnt sich dafür, eine zeitlang zu notieren, wie viel Zeit für welche Aktivitäten regelmäßig drauf geht. Erst dann lassen sich diese gut optimieren. Gesund bleiben Als Selbstständige ist es mein größtes Anliegen, gesund zu bleiben. Sowohl körperlich als auch mental. Deshalb achte ich auf eine gesunde Ernährung, nehme Nahrungsergänzungsmittel, um meinen Lifestyle als Vegetarierin gesund leben zu können und gönne mir täglich einen Zitronen-Ingwer Shot. Außerdem ist mir meine Morning-Routine heilig. Ich stehe gegen 7:30 Uhr auf und mache Yoga, meditiere und mache mir bewusst, wo ich heute und in meinem Leben noch hin möchte. Erst in 2023 habe ich die Balance gefunden, die ich benötige. Außerdem habe ich gegenwärtigen Stress reduziert. Ich glaube, dass ich mich hier auch in 2024 noch stark weiterentwickeln werde, um meinen gesunden Lifestyle halten zu können. Eigene Projekte Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind fließend. Als Arbeit bezeichne ich hautpsächlich Projekte für Kunden. Nach der Arbeit kümmere ich mich dann gerne um Kunstwerke, Projekte und meinen Instagram-Kanal fanjatastisch. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und mag es, auch außerhalb meines Jobs kreativ zu sein. Dabei achte ich darauf, auch andere (unproduktive) Hobbys zu pflegen. Ich habe viele Ideen für eigene Produkte, die nach und nach in meinen Shop kommen. Außerdem habe ich angefangen, Youtube Videos zu drehen, was ich auf jeden Fall weiterhin verfolgen werde. Ich habe begonnen, verschiedene Bücher zu schreiben und eines werde ich bald veröffentlichen. Ich liebe es, mich auszuleben und bin froh, als Mediengestalterin einiges an nützlichem Wissen bereits zu haben, das mich dabei unterstützt. Social Media Pause Vor circa drei Monaten habe ich eine Instagram-Pause eingelegt. Diese ging auch fast drei Monate. Es war eine der besten Entscheidungen, die ich 2023 getroffen habe. Nachdem ich mir die App heute wieder heruntergeladen habe, weil man als Selbstständige:r einfach sichtbar sein muss, habe ich direkt eine positive Veränderung nach den 3 Monaten bemerkt. Erstmal habe ich aus der App alles entfernt, was mich absolut nicht interessiert. Mit dem Ergebnis, dass ich heute insgesamt 4 Stories mit interessanten Inhalten angesehen und dann die App wieder geschlossen habe. Ich glaube, dass sich mein Instagram-Konsum in 2024 stark von 2023 unterscheidet. Und das fühlt sich gut an. Das war mein kleiner Jahresrückblick zu 2023. In 2024 möchte ich auf jeden Fall ein Tagebuch führen, um mich Ende des Jahres noch besser an alle Entscheidungen, Aktivitäten und Ideen zurückerinnern zu können. Und dann wird der Jahresrückblick 2024 bestimmt noch etwas ausführlicher.

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Patenschaft für citybottle Neumarkt in der Oberpfalz

Patenschaft für die citybottle Neumarkt in der Oberpfalz

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Es gibt Städte, zu denen fühlt man sich einfach besonders verbunden. Das ist bei mir mit Neumarkt in der Oberpfalz so. Ich liebe diese Stadt. Sie ist für mich die perfekte Kombination aus Größe und Angebot. Deswegen habe ich mich dieses Jahr dazu entschlossen, eine Patenschaft für ein ganz besonderes Produkt zu übernehmen. Bei einer Marke, die ich schon sehr lange verfolge. Zusammen mit citybottles habe ich damit die citybottles Neumarkt auf den Markt gebracht und freue mich sehr über mein nun verfügbares Patenkind. Was steckt hinter einer citybottle? Eine Patenschaft für eine citybottle* zu übernehmen, bedeutet, den Prozess der Entwicklung zu unterstützen. Da steckt einiges dahinter. Es gibt eine ausführliche Recherche, welche Sehenswürdigkeiten unbedingt auf die Flasche gehören, die Sehenswürdigkeiten müssen fotografiert und das finale Design erstellt und graviert werden. Ich konnte mit meiner Investition die Kosten übernehmen und bin nun stolze Patin der citybottle Neumarkt in der Oberpfalz. Wenn du selbst eine Lieblingsstadt hast, für die du gerne die Patenschaft übernehmen möchtest, dann schau mal auf dieser Seite vorbei. Hier sind alle wichtigen Informationen aufgelistet. Ich selbst habe die Patenschaft mit meinem Unternehmen Junghans Mediengestaltung übernommen. Das ist gleichzeitig auch eine schöne Werbung für mich. Welche Sehenswürdigkeiten aus Neumarkt in der Oberpfalz sind auf der Flasche zu sehen? Sehr glücklich bin ich darüber, dass es meine Lieblingsplätze in Neumarkt in der Oberpfalz auf die Flasche geschafft haben. Das sind folgende: Residenz Neumarkt LGS Park Evangelische Kirche Maybach Museum Sitzender Mann Mariahilf Kirche Unteres Stadttor Hofkirche Schlossweiher Schreiberhaus Burgruine Wolfstein Reitstadl 3 Reiter Skulptur Rathaus Lothar Fischer Museum   Zu allen Sehenswürdigkeiten gibt es einen kleinen Text auf der zugehörigen Landingpage. Auf diese Seite kommt man einfach und schnell, indem man den QR-Code auf der Unterseite der Flasche scannt. Die Bedeutung einer Trinkflasche Gesund zu bleiben, ist für mich unfassbar wichtig. Da gehört es für mich vor allem dazu, viel zu trinken. Ich verlasse das Haus nie ohne eine Flasche mit Wasser. Und da ich schon lange damit aufgehört habe, Plastikflaschen zu kaufen, erweitere ich gerne meine Sammlung an hochwertigen Trinkflaschen. Meine Neumarkt citybottle habe ich überall bei mir. Sie steht neben mir auf dem Schreibtisch, ich packe sie in meine Handtasche, wenn ich unterwegs bin und wenn ich in den Urlaub fahre, ist sie ein super leichtes Gepäckstück, das mich auf jeden Fall begleitet. Projekt citybottle Neumarkt in der Oberpfalz abgeschlossen Ich bin stolz, Teil dieses Projekts gewesen zu sein. Ich habe nicht nur meiner Lieblingsstadt etwas vermacht, sondern auch einem coolen Startup geholfen, weitere Städteflaschen auf den Markt zu bringen. Es war mir eine große Freude und meine eigene citybottle Neumarkt in der Oberpfalz wird mich jederzeit daran erinnern. Zurück zum Blog

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Das würde ich tun, wenn ich mit 2024 nochmal selbstständig machen würde

Was ich machen würde, wenn ich mich 2024 selbstständig machen würde

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Ich bin seit 2021 hauptberuflich selbstständig und hab seitdem so viel gelernt. Ich wusste damals quasi nichts. Und musste mir umso mehr aneignen. Ich habe Fehler gemacht, dazu gelernt, bin gewachsen und stehe jetzt mittlerweile sehr solide da. Ich hab so unglaublich viel gelernt und wenn ich mich jetzt nochmal selbstständig machen würde im Jahr 2024, wüsste ich, was zu tun ist. Übrigens habe ich mir diese Frage auch in meinem Business gestellt und den Beitrag aus Marketing Sicht schon mal verfasst. Hier wollen wir jedoch eher praktische Tools und dein Mindset besprechen. Wenn du dich gerade selbstständig gemacht hast oder noch dabei bist, dann sind hier meine Tipps, die ich machen würde. Stundensatz definieren 2018, als ich nebenberuflich in die Selbstständigkeit gestartet bin, habe ich einfach einen Stundensatz festgelegt. Ich hab ein bisschen recherchiert und mich dann auf (ich glaube) 50 Euro festgelegt. Netto, weil ich damals noch ein Kleingewerbe war und keine Steuern eingenommen habe oder abführen musste. Meinen Stundensatz berechnet habe ich dann erstmals 2021. Ich war damals schon von alleine nach oben gegangen, hab aber endlich begriffen, dass man seinen Stundensatz berechnet. Vor kurzem habe ich meine Liste neu aufgesetzt und mich damit vergewissert, dass mit meinem Stundensatz noch alles klar geht. Um deinen Stundensatz auszurechnen, benötigst du ein paar Daten. Liste alle deine Ausgaben auf, rechne jährliche Beträge auf monatliche Kosten herunter, sieh dir an, wie viel Geld du sparen möchtest und welche Beträge du für deine Freizeit benötigst. Dann überlege dir, wie viele Arbeitsstunden du pro Monat leistest, die du auch abrechnen kannst. Rechne Urlaubs- und Krankheitstage mit ein und beachte, dass du wahrscheinlich auch Zeit für Buchhaltung, Marketing und Personal benötigst. Nimm am Ende noch einen kleinen Puffer von 10 – 20% auf den berechneten Stundensatz und voila, damit hast du einen Anhaltspunkt, wie dein Stundensatz aussehen könnte. Recherchiere dennoch, ob dein Betrag zu niedrig für deine Branche ist und passe ggf. nach oben an. Übrigens ist es auch für Produkte wichtig, seinen Stundensatz zu kennen. Nicht drücken lassen Jaa, es ist verlockend. Die ersten potenziellen Kunden sind da, aber die erste Euphorie verfliegt, wenn sie mit Gegenangeboten um die Ecke kommen. Das ist erstmal ernüchternd, vor allem, weil man gerade am Anfang sowieso eher zu günstig, als zu teuer ist. Es wird immer Kunden geben, die deinen Preis drücken wollen. Du hast hier drei sinnvolle Möglichkeiten, wie du damit umgehen kannst. Sag nein. Du weißt, was du kannst und du weißt, was du wert bist. Wenn jemand das nicht schätzen will, dann ist derjenige nicht der richtige Kunde für dich. Kalkuliere von vornherein einen Puffer ein. Wenn du deine Angebote von Anfang an mit einem Puffer ausstellst, sagen wir 10 %, kannst du diesen Rabatt als Gegenvorschlag anbieten. Begründe es gut. Für eine hoffentlich langjährige Zusammenarbeit oder als Einstieg für das erste gemeinsame Projekt. Mach einen Gegenvorschlag. Deine Angebote berechnest du nicht zum Spaß. Das Wissen und die Zeit, die du in deine Produkte steckst, kosten nunmal ihren Preis. Kommuniziere klar, dass du die Qualität nur mit diesem Angebot so hoch halten kannst. Wenn das Budget jedoch zu sehr überstiegen wird, biete eine Verringerung der Leistung an. Weniger Leistung von dir für einen geringeren Preis. Selbstbewusst auftreten Wenn man den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, gibt’s keinen Grund mehr schüchtern zu sein. Du hast etwas gewagt, dass sich viele andere nicht trauen. Und darauf kannst du schon stolz sein. Ich weiß, das mit dem Selbstvertrauen ist so eine Sache. 1. Es ist egal, was andere denken Keiner fühlt, was du fühlst, keiner kann in deinen Kopf sehen. Keiner kennt deine genaue Geschichte und deswegen sind Meinungen von anderen völlig egal. Genauso, wie du nicht über andere urteilen solltest, kann dir auch egal sein, was andere über dich urteilen. Sie kennen nicht die ganze Geschichte. 2. Kenne deine Stärken Wenn du dich neben Anderen manchmal klein und unbedeutend fühlst, solltest du dir regelmäßig klar machen, was du schon tolles erreicht hast. Mit Sicherheit ist da einiges dabei, womit du dich von anderen abgrenzt. Weil sie diese Dinge noch nicht erreicht haben. Lass dich nicht einschüchtern, nur weil jemand vielleicht mehr Expertise ausstrahlt, als du eventuell zum aktuellen Zeitpunkt hast. 3. Sei vorbereitet Am Anfang habe ich meine Kennenlerngespräche vorher genau geplant. Ich habe mir Sätze notiert, die ich genau so sagen wollte. Ich habe mich auf Fragen vorbereitet, die kommen könnten. Wenn du unsicher bist, bereite dich auf viele Eventualitäten vor, um kompetent Antworten zu können. Mit der Zeit benötigst du weniger Vorbereitung. Dankbarkeit Dankbarkeit macht glücklich – das hört man immer wieder. Und es stimmt. Wer sein Gehirn ständig auf negatives konditioniert, wird immer mehr negatives erfahren. Wer sich dagegen auf Positives fokussiert, wird mehr positive Momente im Leben finden. Hier ein vergleichbares Beispiel: Wenn du dir ein Kind wünscht, wirst du auf der Straße nur noch Babys und Schwangere sehen. Obwohl die Anzahl an Babys und Schwangeren in deiner Umgebung nicht gestiegen ist. Oder auch: Wenn du überlegst, dir ein rotes Auto zu kaufen, werden dir rote Autos im Verkehr mehr auffallen. 1. Führe ein Dankbarkeitstagebuch Es kann so einfach sein, deine Dankbarkeit zu trainieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Dankbarkeitstagebüchern. Welche, mit denen du dich länger beschäftigst, andere, die schneller ausgefüllt sind. Ich habe ein Dankbarkeitstagebuch für Menschen wie mich entwickelt, die schnell und einfach eine Gewohnheit aufbauen möchten und nicht viel Zeit haben. Morgens notiere ich 3 Dinge darin, für die ich dankbar bin. Abends notiere ich 3 Momente, die heute besonders schön waren. Wenn ich weitere Gedanken habe, schreibe ich sie darunter. Nach über einem Jahr Praxis kann ich dir sagen: Es hilft wirklich enorm. 2. Meditiere Meditation ist nie eine schlechte Idee. In der Praxis wirst du immer gelassener und kannst leichter Umstände akzeptieren. Das passiert, weil du mit Meditation den präfrontalen Cortex trainierst, der mehr Verbindungen schafft und das hat gute Auswirkungen auf dein Leben. 3. Achtsamkeit Wenn wir

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Das passiert bei einer 30-Tage Sport Challenge

30-Tage Fitness- und Laufchallenge: Was passiert, wenn man durchzieht

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Anfang September habe ich mir eine Fitness Challenge gesetzt. Diese hatte verschiedene Gründe und noch mehr Auswirkungen. Was ich gemacht habe? Ich hatte in 30 Tagen pro Woche 6 Trainingseinheiten. 3x Läufe, 3x Fitnessstudio und dann ein Rest-Day. Warum? Das kann ich dir sagen. In den letzten zwei Jahren hab ich mir ein Business aufgebaut und mich dabei kontinuierlich weiterentwickelt. Ich hab viel gelernt, mir Strukturen und Systeme angeeignet und wurde in meiner Arbeit immer schneller. Statt immer mehr in der gleichen Zeit zu schaffen, möchte ich gerne etwas mehr Freizeit für mich nutzen. Und da kommt meine 30 Tage Challenge ins Spiel. Ich wollte 3x pro Woche laufen gehen und 3x pro Woche ins Fitnessstudio. Denn einfach mehr „Freizeiten“ würde für mich bedeuten, einfach an etwas anderem zu arbeiten. Statt eine Website zu erstellen, würde ich ein neues Produkt entwickeln oder ein Bild illustrieren. Doch mein Körper und Geist brauchen Bewegung, um langfristig kreative Arbeiten machen zu können. Deswegen habe ich die letzten 30 Tage mit viel Sport gefüllt, um mich an mehr Freizeit zu gewöhnen und dennoch etwas zu tun. Warum hab ich mich für eine Fitness-Challenge entschieden? Ich liebe es, mich kreativ auszuleben. Meine Tätigkeiten finden jedoch häufig digital statt. Zeichnen am IPad, Buch schreiben am MacBook, Vorlage für ein Gemälde auf dem Handy. Außerdem hab ich immer das Gefühl, etwas Gutes produzieren zu müssen. Weshalb sich auch zeichnen eher wie Arbeit anfühlt. Die mir natürlich sehr viel Spaß macht. In den letzten Monaten war ich abends beim Sport. Wenn ich die Motivation hatte. Denn das ist ein weiterer Knackpunkt bei mir. Nach der Arbeit und der ein oder anderen Überstunde habe ich einfach keine Lust mehr auf Sport. Tatsächlich bin ich aber auch nicht der Mensch, der früh morgens ins Studio geht. Also brauchte ich eine andere Lösung und die nannte sich erstmal: Sport vor der Mittagspause. Was war die Erwartung an die 30 Tage Challenge? Ich hatte ein paar Erwartungen an meine Fitness-Challenge. Ich wollte mich etwas wohler in meinem Körper fühlen. Ich wollte es schaffen, mehr Sport in meinen Alltag zu integrieren. Ich wollte meine Freizeit besser nutzen und ich wollte Laufen wieder für mich entdecken. Bestimmt gab es noch die ein oder andere Erwartung, die ich sonst noch hatte. Am Ende dieses Beitrags erzähle ich dir, welche Erwartungen sich erfüllt haben. Doch jetzt erstmal zu meinem Training. So sah mein Training während der Fitness Challenge aus Laufen: Es gab mal Zeiten, da war ich einigermaßen gut im Laufen. Da konnte ich 10 Km in unter einer Stunde laufen. Leider hab ich mein Lauftraining damals nicht weiter verfolgt. Denn ab und zu eine Stunde Laufen unter zu bekommen, war für mich gar nicht so einfach. Als ich dann umgezogen bin, war ich eher unregelmäßig ein paar Mal Laufen und dann immer seltener. Wenn ich dann mal wieder meine Laufschuhe hervorgeholt habe, fühlten sich meine Beine schwer an. Die Leichtigkeit, die ich mal beim Laufen hatte, war weg. Das war auch der Grund, warum ich vor der Challenge nicht so gerne Laufen ging. Das Ziel der Challenge war, hier wieder mehr Freude zu entwickeln. Und nochmal ganz von vorne anzufangen. Mein Ziel war es, zwischen 30 und 40 Minuten während meiner Einheiten zu laufen. Ich fing ganz langsam an. Sehr langsam zu laufen macht keinen Spaß, mir zumindest nicht, ist aber gerade am Anfang nicht anders möglich. Also habe ich mich durchgeschlagen und wurde tatsächlich auch von Training zu Training wieder etwas schneller. Mein Training innerhalb der 30 Tage sah also so aus, dass ich 40 Minuten einfach gelaufen bin und meine Kraft so eingeteilt habe, dass ich die Zeit durchstehe. Nach Ende der Fitness-Challenge gehe ich jetzt mit etwas mehr System an das ganze. Ich versuche einen langsamen Dauerlauf, ein Intervalltraining und einen “normalen” Lauf abzuwechseln. Fitness: Seit über einem halben Jahr bin ich wieder im Fitnessstudio. Es macht mir Spaß, stärker zu werden und an meinem Körper gewisse Veränderungen zu sehen. Meistens bin ich 3 Tage pro Woche gegangen, manchmal auch nur 1 oder 2x. Das sollte sich ändern. Es sollte für mich ein absolutes Muss sein, das Studio zu betreten und an einem gesunden Körper zu arbeiten. Die letzten 30 Tage habe ich das gut durchgezogen und mein Training so geplant, dass ich es im Alltag auch unterbekommen habe. Mein Training im Fitnessstudio ist zwei-geteilt. 2 x pro Woche gibts daher ein Ganzkörper-Workout und 1x pro Woche “gönne” ich mir einen Leg-Day. Ich arbeite also an meinem ganzen Körper, aber mit einem Fokus auf meinen Beinen und dem Unterkörper. Wenn ich ab jetzt mein Lauftraining systematischer angehe, gibt es vielleicht auch Änderungen im Fitnessstudio und ich mache statt 2 Full-Body Tagen, einen Full-Body und einen Upper Body Tag. Die Fakten zur 30 Tage Challenge Was ist jetzt also wirklich während dieser 30 Tage passiert? 30 Tage haben 720 Stunden, von denen ich 240 Stunden geschlafen habe. Das heißt, es waren 480 Stunden übrig, um zu arbeiten, den Haushalt zu machen, Freunde und Familie zu treffen und Sport zu treiben. Insgesamt habe ich in den 30 Tagen 16 Stunden im Fitness-Studio verbracht und war 10 Stunden mit Laufen beschäftigt. Ich bin 73,30 Km gelaufen und hab im Fitnessstudio seeeehr viele Wiederholungen gemacht. Gestartet bin ich mit einem Gewicht von 72 Kg. Mein Endgewicht war 72,2 Kg. Mein Bauchumfang misste anfangs 80 cm, jetzt sind es 77 cm. Meine Oberschenkel waren bei 64 cm Umfang und sind jetzt bei 60 cm. In der ganzen Zeit habe ich mit Laufen 4.735 Kalorien verbrannt und im Studio um die 4.380 Kalorien. Bei 8 Übungen im Gym habe ich mich so verbessert, dass ich mittlerweile mehr Gewicht verwenden kann. Und beim Laufen hatte ich Anfangs einen Durchschnitt von 6:38 Minuten pro Km und am Ende 5:56 Minuten pro Km. Das schiebe ich vor allem darauf, weil ich schon mal so schnell war und der Körper eine gewisse Erinnerung an vergangene Leistungen hat.

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Warum man eine Instagram Pause machen sollte

Meine Reise zur digitalen Entschleunigung: Warum ich eine Instagram-Pause eingelegt habe

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Wie alles begann Vor ein paar Wochen war ich auf einer Wanderung bei Kufstein. Es ging um 4 schöne, klare, Bergseen. Das Wetter war fantastisch und die 10 Kilometer, die wir über Berg und Tal wanderten, waren völlig in Ordnung. Während man sich bewegt, kann man oft klarer denken oder auch Ideen kommen einfach so. So war es auch bei mir. Ich wurde ruhiger in mir und dachte viel nach. Ich dachte nach über Instagram, was mir daran Spaß machte, was es mir brachte und wie es mein Leben bereicherte. Und kann zum Schluss, dass mir sehr wenig einfällt, was diese Plattform zu einem Ort macht, auf dem ich mich gerne aufhalte. Wenn ich abschalten will, Binge-Watche ich Reels ohne Ende, speichere viele ab, ohne sie jemals wieder anzusehen und kriege eigentlich viel zu selten mit, was meine Freunde machen. Der Weg zur Instagram Pause Content erstellen macht mir Spaß, ich schreibe gerne, ich fotografiere gerne, ich mache gerne Dinge. Aber alles Weitere, was zu Instagram dazu gehört, mache ich nicht so gerne. Ich habe Dinge gelikt und kommentiert, die mich nicht interessiert haben, damit man auf mich aufmerksam wird. Ich bin nun mal selbstständig und muss irgendwie sichtbar sein und bleiben. Aber wie kann ich von andern verlangen, dass sie sich wirklich für mich interessieren, wenn ich mich nicht für sie interessiere? Deswegen habe ich auf dieser Wanderung beschlossen, kurzfristig, so wie ich es immer tue, eine Instagram Pause hinzulegen. Im Kopf habe ich meinen Ankündigungspost verfasst und mir überlegt, welches Bild ich dazu hochlade. Und je länger ich über alles nachgedacht habe, desto schöner fand ich meinen Entschluss. Am nächsten Tag gingen morgens die beiden Posts online. Ich erstellte einen für fanjatastisch und einen für Junghans Mediengestaltung. Danach löschte ich sofort die App jeweils von Handy und Ipad. Und fühlte direkt eine gewisse Freiheit. Es war, als würde ganz viel Druck kurzerhand einfach von mir abfallen. So war der erste Tag Am ersten Tag haben meine Hände automatisch ab und zu mein Handy in die Hand genommen, einmal nach links gewischt, den 2. Ordner in der dritten Reihe geöffnet und auf die erste App geklickt. Huch, plötzlich öffnete sich hier Pinterest und ich war zurück bei mir und meinem Vorhaben. Außerdem kam der ein oder andere Moment, in dem ich dachte “Oh, diesen Moment hätte ich gerne geteilt.” Ich spürte eine gewisse Traurigkeit, wenn ein solcher Moment einfach vorbeizog, ohne dass ich ihn in einer Story festhielt. Noch am selben Abend startete ich ein Projekt, bei dem ich mir diese schönen Momente notierte. Ich schrieb auf, was ich geteilt hätte, wenn ich Instagram noch auf dem Handy hätte. Zusätzlich machte ich das Bild, das ich sonst in meine Story geladen hätte, trotzdem. So war die erste Woche Schon am zweiten Tag vermisste ich die App gar nicht mehr. Ich hatte keinen Druck mehr, kein To-Do im Kopf, irgendeinen Content zu filmen. Ich konnte sogar malen, ohne nebenbei die Kamera laufen zu lassen. So sehr ich auch Freude daran habe, Content zu erstellen und zu bearbeiten, so frei fühlte ich mich dennoch. Es gab die ein oder andere Situation, in der ich Instagram weiterhin vermisste. Wenn man Menschen seit langer Zeit wieder sieht und auf verschiedene Dinge angesprochen wird, die man auf Instagram geteilt hat. Instagram schafft Gesprächsthemen, weil man was gesehen hat, an das man anknüpfen kann. Oder es ist der einzige Ort, mit dem man mit verschiedenen Menschen verknüpft ist. Von denen man noch keine Handynummer oder E-Mail Adresse besitzt. In diesen Fällen war Instagram der einzige Ort der Verbindung. So war die zweite Woche In der zweiten Woche war ich mir sicher, dass ich das Projekt Instagram frühestens im nächsten Jahr wieder angehen wollte. Ich will mir genug Zeit lassen, zu überlegen, wie ich in diese App zurückkomme, was ich ab dem Zeitpunkt posten werde, wie mein Umgang mit der App sein soll und wie ich langfristig wieder Spaß an der App haben kann. Gerade mache ich mir darüber weniger Gedanken. Gerade genieße ich es einfach, mal Pause zu haben. Das hat sich durch die Instagram Pause verändert: Ich sehe mir mehr Long-Form Content an Meistens bin ich auf Youtube unterwegs und habe in den vergangenen Wochen tolle Creator gefunden, deren Videos mich sehr inspirieren. Ich genieße es, einem Thema länger zu folgen und nicht nach 30 Sekunden das nächste Video zu sehen. Ich konzentriere mich mehr auf Long-Form Content Das bedeutet auch für mich, dass ich aktuell Beiträge für meinen Blog und andere Long-Form Contentformate erstelle. Wie gesagt erstelle ich gerne Content und möchte das auch weiterhin fokussieren. Vielleicht liegt mein Fokus ab nun aber auf anderen Plattformen Ich male mehr Ich weiß nicht genau, ob die Pause und meine kreative Phase viel miteinander zu tun haben. Doch eigentlich saß ich bisher jeden Abend auf dem Sofa und statt durch Reels zu swipen, habe ich mein Ipad in der Hand und illustriere in Procreate. Ich nehme mehr wahr Instagram hat viel Zeit geschluckt und in den Zeiten, in denen ich sonst mein Handy in der Hand hätte, genieße ich gerade öfter mal das Nichts-Tun und Wahrnehmen meiner Umgebung. Ich glaube, dass ich von alleine ein Stück achtsamer geworden bin. Fazit der Instagram Pause Du fragst dich vielleicht, ob eine kleine App einen solchen Stellenwert in meinen Gedanken verdient. Vor allem, bei meiner vergleichsweise geringen Followerzahl. Und ich kann dir sagen, ja tut es. Als Selbstständige bin ich darauf angewiesen, sichtbar zu sein. Auch wenn ich das bestimmt fantastische Buch von Tijen Onaran noch nicht gelesen habe, fällt mir immer wieder der Titel dazu ein: Nur wer sichtbar ist, findet auch statt. Ich bin darauf angewiesen, dass Menschen mich kennen. Sonst kann ich meine Dienstleistung und Kunst nicht mit ihnen teilen. Instagram bietet große Möglichkeiten und ist eine der wichtigsten Plattformen als Selbstständige. Für mich ist es also eine riesige Sache, die App einfach mal zu deinstallieren. Dahinter liegt so viel

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Zauberwürfel lösen für Menschen, die entspannende Hobbys suchen

5 entspannende Hobbys für Menschen, die immer etwas tun müssen

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. In meiner Freizeit gehe ich keinem ganz bestimmten Hobby nach. Mein Hobby ist Sachen machen. Klingt komisch, ist es auch. Ich probiere gerne verschiedenste Dinge aus. Ein Resultat daraus ist mein fanjatastisch.shop Onlineshop, in den ich ein paar meiner Produkte-Lieblingsprodukte hochgeladen habe, die ich in meiner Freizeit gerne mache. Was ich brauche, um nicht dauerhaft “produktiv” zu sein, sind entspannende Hobbys fürs Sofa.  Klar finde ich auch Zeiten, in denen ich es schaffe, auch mal gar nichts zu machen. Aber manchmal ist mir auch einfach der Sinn danach etwas zu tun, dass nicht sinnvoll und trotzdem entspannend ist. Mit “nicht sinnvoll” meine ich, dass es keinem “produktiven” Zweck dient, sondern vorrangig der Unterhaltung meiner Hände. Und hier sind meine Top 5 Tätigkeiten abseits vom Handy für Menschen, die immer etwas tun müssen. Zauberwürfel lösen Ich bin kein sogenannter Zappelphillip oder eine Zappelphillipa, aber meine Hände haben schon gerne etwas zu tun. Das kann natürlich davon kommen, wenn man viel das Handy in der Hand hat und manchmal erwische ich mich dabei, wie ich, wenn ich einen Film ansehe, nebenbei Instagram öffne. Eine kurze Aufmerksamkeitsspanne tut ihr Übriges. Fakt ist also, ich möchte einfach etwas tun und habe dabei das Anliegen, dass es nicht immer produktiv ist. Eine sitzende Beschäftigung, die nur meiner Entspannung gilt und neben der man auch mal einen Film ansehen kann.  Vor 7 Jahren habe ich mir beigebracht, wie man einen Zauberwürfel löst. Ich kam dazu, weil ich ein paar Menschen kannte, die das konnten und ich war so begeistert, dass ich es auch versuchen wollte. Also habe ich mir einen günstigen (nicht mal den originalen) Zauberwürfel geholt, den ich immer noch nutze und alles versucht. Es gibt bestimmt Menschen, die irgendwann ausgetüftelt haben, wie der Würfel zu lösen ist. Ich habe mir eine Anleitung gesucht und diese so oft angewandt, bis ichs verstanden hatte. Und jetzt habe ich einfach Freude daran, die einzelnen Schritte nacheinander auszuführen und dem Zauberwürfel dabei zuzusehen, wie er sich langsam löst.  Zauberwürfel lösen ist für mich die perfekte Tätigkeit, wenn ich auf dem Sofa sitzen bleiben möchte, nur wenig denken und dabei ein Erfolgserlebnis bekommen kann. Den 3×3 Zauberwürfel kann ich seit Jahren lösen und bin darin auch flink, wenn auch nicht Weltrekordhalterin. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Am 4×4 Würfel bin ich dran, die Schritte zu lernen. Den 3×3 nehme ich also super gerne in die Hand, wenn ich Serie oder Filme schaue und löse ihn, entlöse ihn wieder, löse ihn erneut und so weiter.  Zeichnen Die größte Hürde beim Malen und Zeichnen ist immer, dass es etwas ergeben muss. Ein schönes Bild, ein schönes Muster, eine schöne Komposition. Wie oft hält mich das ab, vor mich hinzuzeichnen? Oft. Außerdem die Frage, was ich zeichnen sollte und die Tatsache, dass ich dafür meist mehrere Materialien benötige, führen dazu, dass ich oft als Entspannung einfach nicht zeichne. Dabei ist es so schön, den Stift einfach über das Papier gleiten zu lassen, ohne dass es etwas ergeben muss. Vielleicht geben dir die drei folgenden Ansätze eine Inspiration dazu, dennoch zu zeichnen.  Einfache Köpfe Ich liebe süße Charaktere und habe für mich eine Technik entwickelt, wie ich jeden Kopf in ein Schema herunterbrechen und dadurch stilisierte Portraits von Gesichtern erstellen kann. Dabei geht es nicht darum, die Wirklichkeit wiederzugeben, sondern Freude an Charakteren zu haben. Das geht besonders gut, wenn du dir eine Serie oder einen Film ansiehst und dich auf eine/n Schauspieler/in fokussierst. Sieh dir zuerst die Kopfform an. Ist diese rund, rechteckig, herzförmig, etc.? Bringe diese Form aufs Papier. Sieh dir dann die Haare an. Diese sind oft sehr aussagekräftig über die Wirkung einer Person. Versuche nicht, die Haare 1 zu 1 wiederzugeben. Nutze einfache Formen, um die Frisur um die Gesichtsform zu legen. Gib dem Portrait eher mehr (Volumen) als zu wenig Haare. Als Nächstes folgen die Gesichtsmerkmale wie Augen, Augenbrauen, Nase und Mund, eventuell auch Grübchen, Piercings etc.. Nutze dafür einfache Linien oder Kurven. Stelle Features heraus, die das Gesicht ausmachen. Als Letztes kannst du unter das Gesicht einen kleinen Hals setzen und zwei Striche nach links und rechts für die Andeutung von Schultern setzen. Voila – Portrait fertig.  Muster Diese Technik ist wirklich einfach. Nimm dir ein Blatt Papier und zeichne einfach Muster. Von Anfang an ist das Ziel nur, das Blatt zu füllen. Egal, wie es aussieht. Ich fülle das Blatt zum Beispiel erstmal mit Kreisen, Bubbles und Flächen. Diese entstandenen Flächen fülle ich dann mit verschiedenen Mustern. Kreise, Punkte, Linien, Schraffuren und was es sonst noch gibt. Das ist nicht nur eine entspannte Beschäftigung, sondern schult dich auch im Umgang mit deinem Zeichenwerkzeug. Es eignet sich also auch, um neue Materialien zu testen und ein Gefühl für einen Stift zu bekommen.  Drawing Prompts Manchmal scheitert es auch einfach nur daran, dass man nicht weiß, was man zeichnen soll. So geht es mir zumindest auch sehr oft. Wenn ich durch Instagram scrolle, sehe ich viele Künstler, die auf die tollsten Ideen kommen. Das schüchtert ein, wenn man selbst bisher keine interessanten Ideen entwickelt oder es vielleicht auch noch gar nicht versucht hat. Ich hab mir dafür was einfallen lassen. Ich habe einen Drawing-Prompts-Guide erstellt. Der Guide ist drei-geteilt und hilft dir, eine Idee für dein nächstes Werk zu finden. Und die Skizze dafür lässt sich allemal auch entspannt auf dem Sofa zeichnen. Um meine nächste Bildidee zu finden, picke ich mir im Guide ein Thema heraus, dann eine Tätigkeit und dann vielleicht noch ein Gefühl. Und heraus kommt zum Beispiel der Gärtner-Astronaut auf dem Mond. Wenn das keine coole Idee ist, weiß ich auch nicht 🙂 Hier findest du den Drawing Guide.  Sudoku Als Kind hatte ich öfter mal ein Rätselbuch herumliegen. Am liebsten habe ich diese Seiten bearbeitet, auf denen man Punkte verbinden musste, damit ein Bild entstand. Wann haben wir aufgehört, solche Rätsel zu machen? Heute finde ich Sudoku-Bücher und ähnliches fast ausschließlich in Gästebädern bei Verwandten.

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Ein Sauerteig kann uns viel über unsere Ziele und wie wir sie erreichen beibringen

Was dir ein Sauerteig übers Ziele erreichen beibringt

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Als ich mit diesem Beitrag starte, steht draußen auf meiner Terrasse, eingehüllt in einige Handtücher, mein Sauerteig-Versuch. Schon lange wollte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Sauerteig ansetzen. Ich liebe nämlich Brot und außerdem liebe ich es etwas (Neues) zu machen. Also habe ich lange Zeit gewartet, bis das Wetter etwas schöner wurde. Denn ich habe weder Lust, den ganzen Tag meinen Ofen laufen zu lassen, noch habe ich einen Ort in meiner Wohnung, in dem es konstant 25 – 30 Grad hat. Als der Wunsch also im Winter aufkam, habe ich mich in Geduld geübt und bis Ende Mai damit gewartet. Und dann kam ein wunderschönes Wochenende. Ich dachte, das ist meine Chance. Also habe ich einen Sauerteig aus Roggenmehl und Wasser angesetzt und ihn zwei Mal gefüttert. In den Ruhephasen stand er in meiner Wohnung an einem vermeidlich warmen Ort. Er war in einem Glasgefäß, abgedeckt mit einer Frischhaltefolie, eingepackt in einem Karton und umhüllt mit drei Handtüchern. Bis zur zweiten Fütterung ging alles relativ gut, dann war es ihm wohl zu kalt. Ich wartete, bis er aufging, doch stattdessen bildete sich Schimmel. Ärgerlich, aber kein Hindernis, um es nochmal zu probieren. Das Spannende am Sauerteig ist, dass er seeeeehr lange Ruhezeiten hat, in denen viel passen muss. In der ganzen Zeit, in der dieses Projekt nun läuft, denke ich viel über diesen entschleunigenden Prozess nach. Es ist ja eben auch viel Zeit dazu vorhanden. Ich finde den Prozess sehr inspirierend und glaube, dass wir alle aus einem Sauerteig ziemlich viel lernen können. Hier sind also meine 5 Key-Learnings aus dem Sauerteig-Game. Gute Dinge brauchen Zeit Ich glaube, das kam schon in meiner Einleitung gut heraus. Während man ein einfaches Hefebrot quasi über Nacht backen kann, dauert ein Sauerteigbrot schon etwas länger. Da verstreicht viel Zeit, in der auch einiges schief laufen kann. Aber es vergeht auch viel Zeit, in der gute Dinge noch besser werden können. Den Sauerteig habe ich an einem Mittwochnachmittag angesetzt. Dann habe ich ihn 24 Stunden arbeiten lassen. Donnerstagnachmittag wurde er das erste Mal gefüttert, das nächste Mal dann Freitagmorgen. Dann stand er auf der Terrasse in der Sonne und wartete darauf, dass ich ihn zum dritten Mal fütterte. Das tat ich Samstagabend. Und bis ich dann daraus ein Brot backen kann, dauerte es noch bis Sonntag. Und deswegen ist das erste Learning, das ich mit dir teilen möchte: deine Ziele brauchen Zeit, um gut erreicht werden zu können. Du kannst ein Brot wie gesagt auch über Nacht backen. Aber 1. hast du dann kein Sauerteig-Anstellgut, dass du für das nächste Brot verwenden kannst, 2. wird das Brot schneller schlecht und 3. ist es auch weniger bekömmlich. Inwiefern du diese drei Punkte auch auf dein Ziel anwenden kannst, kannst du mal überlegen. Nachhaltiges Ziele-erreichen benötigt seine Zeit. Damit du mit dem Weg wachsen kannst und bereit bist, das Ziel zu erreichen. Also nimm dir die Zeit. Sei nicht voreilig und genieße den Prozess. Wenn du dein Ziel erreicht hast, willst du das nächste. “Der Weg ist das Ziel” lernt uns zu entschleunigen.  Ohne Rückschläge geht es nicht Noch nie zuvor in meinem Leben hatte ich Kontakt zu Sauerteig. Eine Zeitlang habe ich eine Methode ausprobiert, mit der man seine Haare mit Roggenmehl wäscht (funktioniert wirklich und ziemlich gut) und in dem Beitrag gelesen: “Achtung, nicht zu lange stehen lassen. Sonst hast du schnell einen Sauerteig daheim.”. Mehr Kontakt hatten wir nie. Außerdem hatte ich im Hinterkopf, dass 1. die Prozedur super aufwendig ist und 2. viel Equipment benötigt. Naiv wäre jetzt, an das Vorhaben ranzugehen und zu denken: “Ich hab noch nie einen Sauerteig gemacht, aber es wird trotzdem aufs erste Mal funktionieren.”. Wenn das dennoch so ist, super. Dann hatten wir vielleicht viel Glück. Bei geschätzen 80 % der Fällen müssen wir jedoch erstmal Fehler machen und aus ihnen lernen, bevor wir ein annähernd perfektes Ergebnis haben. Und so ging es mir auch mit meinem ersten Sauerteig Versuch. Auch wenn alles anfangs ganz gut aussah, ging es am Ende schief. Und mit dem zweiten Ansatz seh ich jetzt auch, dass bereits die ersten Schritte meines ersten Versuches nicht gut waren. Fehler, die ich beim zweiten Mal dadurch beheben konnte. Und nur, weil ich aus meinen Fehlern gelernt habe. Lerne vom Sauerteig also, dass scheitern völlig normal ist. Dadurch lernen wir am besten, statt uns eine Anleitung nach der nächsten reinzuziehen. Wer Geduld hat, wird belohnt Für viele Dinge könnte es grundsätzlich auch eine Abkürzung geben. Zum Beispiel könnte ich meine Brote auch mit Hefe backen, 3 Stunden aufgehen lassen und dann backen. Sauerteig hat viele Vorteile, ein Nachteil ist jedoch der Aufwand. Doch um die Vorteile genießen zu können, muss ich den Berg erklimmen und einen Schritt nach dem anderen gehen. Im Zweifel muss man vielleicht sogar eher mehr Schritte gehen, als eigentlich geplant. Aber das ist okay, wenn wir lernen, dass der Weg das Ziel ist. Die Fast-Lane bringt mir zwar auf den ersten Blick ein ähnliches Ergebnis, aber viel tiefgreifender, viel gereifter, viel bekömmlicher ist der langsame Weg. Stell dir vor, dein Ziel sind 10.000 Follower auf Instagram. Und sagen wir, es gibt 3 Wege, dieses Ziel zu erreichen. Du könntest 1. 10.000 Follower kaufen, dann hast du dein Ziel quasi über Nacht erreicht. 2. Du erstellst ein paar trendige Tanz-Reels und gehst viral. Plötzlich steigt deine Followerzahl ziemlich schnell. 3. Du setzt auf beständiges Wachstum, erschaffst dir dabei eine Community, die sich wirklich für deine Inhalte interessiert und damit interagiert. Statt das Gedankenexperiment nun aufzulösen: überlege dir mal, welche Followergruppe dir wohl die meisten Vorteile im Bezug auf deine Ziele bringt? Starte, wo du bist Meistens benötigst du gar nicht so viel, um mit etwas starten zu können. Meinen Sauerteig aus Mehl und Wasser habe ich in einer Glasschüssel in die Sonne gestellt. In der Nacht hat er eine Wärmflasche bekommen. Das wars. Ich hätte mir Equipment, zum Beispiel ein Thermometer, kaufen

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Mein Produktivitätssystem für Selbstständige - To Do Liste

Produktivitätssystem für Selbstständige: Hol dir meine Methoden

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Als Selbstständige:r hat man immer was zu tun. Die nie enden wollende To-Do Liste mit all den Aufgaben, Ideen und Projekten liegt neben uns und für jeden Punkt, den wir wegstreichen, kommen drei neue dazu. Am Anfang hat mich das gestresst. Aber ist es nicht auch gut, dass wir nie fertig werden? Wenn alle Punkte weg sind, heißt das, wir müssen auf Projektsuche gehen. Trotzdem haben wir natürlich dauerhaft Druck, unsere To-Do’s abzuarbeiten. Und damit nichts unter den Tisch fällt, habe ich mein eigenes Produktivitätssystem aufgebaut. Was kann das System? Zum einen meine Zeit besser einteilen. Statt nach jeder Aufgabe zu überlegen, was der nächste Schritt ist, habe ich diesen schon definiert. Mit dem Produktivitätssystem spare ich mir vor allem eines: ganz viel Denkleistung (wie auch durch die Capsule Wardrobe). Zum anderen schaffe ich es dadurch mehrere Bereiche, die mir wichtig sind, unter einen Hut zu bekommen. Das sind zum Beispiel meine Kundenprojekte, Marketing, Sport und mein Buch. Ich bin davon überzeugt, dass das Produktivitätssystem sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige funktioniert. Wobei letztere natürlich einfacher ihre Zeit einteilen können. Schau einfach mal, ob und was du für dich übernehmen kannst. Das System baue ich von grob nach fein auf. Lass uns starten. 1. Capture it! In meinem Second Brain (Notion) habe ich unfassbar viele Seiten für verschiedene Themen. Dort sortiere ich alle meine Gedanken und Ideen. Doch statt diese direkt dort zu notieren, gehe ich noch einen Schritt zurück. Auf meinem Handy befindet sich eine ToDoist Liste direkt auf dem Homescreen. Egal welche Idee ich habe, sie landet zuerst dort. Das hat den Vorteil, dass ich nicht erst suchen muss, wo diese Information oder Idee hingehört, sondern kann sie erstmal nur sortieren. Einmal pro Woche gehe ich dann durch diese Capture Liste und füge die Inhalte dort ein, wo sie hingehören. Das Gleiche mache ich übrigens auch in Instagram, wenn ich Beiträge speichere, außerdem habe ich ein Album in meiner Galerie, in der ich Screenshots und Ideen hinterlege. Und natürlich findet sich auch in meinem Bullet Journal eine Seite für Capture it.  2. Die klassische To-Do Liste Natürlich habe auch ich eine ganz klassische To-Do Liste, wenn auch etwas ausführlicher. Beziehungsweise zwei, denn ich führe eine für mein Business und die andere für mein Privatleben. Die Punkte, die in meiner Capture Liste notiert sind, wandern oft weiter in die richtige To-Do Liste. Wie oft hast du schon alte Mails nach irgendeiner wichtigen Information durchgesehen? Deshalb sind meine To-Do Listen als Karten in Notion angelegt. Statt auf 10 verschiedenen Zetteln, in E-Mails und sonst wo verteilt, finden sich alle Informationen zu jedem Projekt in der jeweiligen Karte. Kommt eine E-Mail, wandert der Inhalt dort hinein. Führen wir ein Gespräch, kommen die Inhaltspunkte in die Karte. Das spart nicht nur Zeit durch weniger unnötiges Suchen, sondern macht Bearbeitungsprozesse auch wesentlich übersichtlicher. 3. Einteilung mit der Eisenhower Matrix Jeder hat irgendwann vermutlich schon einmal von der Eisenhower Matrix gehört. Wenn ich ehrlich bin, konnte ich damit lange nichts anfangen. Ich kannte die Funktionsweise, aber habe den Nutzen für mich nicht erkannt. Seit ein paar Monaten habe ich aber das System für mich etablieren können und kann nun wirklich gut damit arbeiten. Da bei mir ja alles in Notion stattfindet, habe ich meinen Projektkarten einen neuen Status hinzugefügt: “Eisenhower”. Diese Matrix sortiert Projekte in folgende Staten: Wichtig und Dringen Diese Aufgabe solltest du als allererstes bearbeiten. Denn sie ist sowohl besonders wichtig, als auch sehr dringend. Hier liegt deine vollste Aufmerksamkeit. Wichtig, nicht dringend Kommt direkt dahinter. Diese Aufgaben haben noch etwas mehr Zeit, sollten aber trotzdem bald bearbeitet werden. Nicht wichtig aber dringend Hierzu zähle ich Dinge, wie Inhalte für die Steuererklärung heraussuchen. Für mein tägliches Geschäft sind mir diese Aufgaben nicht wichtig, trotzdem müssen sie dringend erledigt werden. Nicht wichtig, nicht dringend Das sind Aufgaben, die wir gerne angehen würden. Zum Beispiel Ideen, die uns gekommen sind. Wenn der Kalender es zulässt, können solche Aufgaben angegangen werden.   4. Der “Perfect Day” Wie sieht dein perfekter Tag aus? Hast du dir das schon einmal überlegt? Wenn nicht, wird es Zeit. Und damit meine ich nicht deinen Arbeitstag, sondern den gesamten Tag von Aufstehen bis Einschlafen. Warum das wichtig ist? Damit du genau weißt, was du brauchst, um gut arbeiten zu können, um deine Freizeit perfekt genießen zu können und auf Dinge achtest, die dir privat eigentlich sehr wichtig sind. Schreibe dir einmal deine perfekte Zeitplanung auf. Wann stehst du auf, was brauchst du am Morgen, wann geht es mit der Arbeit los, wann benötigst du Pausen dazwischen, wie lang machst du Mittagspause, wie lang möchtest du arbeiten, wie sieht der perfekte Feierabend aus? Was wäre, wenn du den perfekten Tag direkt in deinem Leben etablieren könntest? Ich habe das für mich gemacht. Es ist natürlich etwas einfacher, wenn man sich seine Zeiten selber einteilen kann. Aber vielleicht kannst auch du in deiner Position deine perfekte Zeitplanung zumindest ein bisschen etablieren. Und das geht so: Öffne deinen Kalender und erstelle eine neue Ansicht. Nenne sie “Perfect Day”. Nehme dir den Montag vor und definiere, wann du aufstehen willst und wie lange du für deine Morgenroutine benötigst. Bei mir ist diese von 7-8 Uhr eingetragen. Manchmal ist sie kürzer, manchmal länger. Das ist egal. Hauptsache, du weißt grundsätzlich, was du in dieser Zeit des Tages machen kannst. Bei mir geht es dann mit einem Block Mails und Orga weiter. Mein Arbeitstag beginnt also. In maximal 30 Minuten strukturiere ich mich und starte dann in meinen Deep Work Block von 8:30 Uhr bis 12 Uhr. Um 12 Uhr nehme ich mir eine halbe Stunde Zeit für mein Marketing und mache dann 1h Pause. Dann gibts wieder einen Block Mails und Orga und dann steht mein Deep Work Block am Nachmittag an. Der letzte Orga Block, an dem ich den nächsten Tag plane, steht an und dann kümmere ich mich ggf. nochmal ums Marketing. Abends steht dann ggf. Fitnessstudio

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