Es gibt diese Frühstücke, die so gut sind, dass du sie wochenlang jeden Tag essen kannst, ohne dass dir langweilig wird.
Bei mir ist das gerade dieses hier:
- Sojajoghurt als Basis
- Mein selbstgemachtes Knuspermüsli drüber
- Ein paar Sojaflocken
- Ein Esslöffel Hanfsamen
- Ein Schuss Leinöl für die täglichen Omega 3
- Und der Star: gefrorene Beeren
Der Lifehack mit den gefrorenen Beeren
Das ist der Teil, der mein Sommer-Frühstück verändert hat.
Statt frische Beeren zu nehmen oder die gefrorenen erst lange auftauen zu lassen, mache ich es so: Eine Handvoll gefrorene Beeren in eine kleine Schale, fünf bis zehn Minuten antauen lassen, dann den Sojajoghurt direkt darüber geben und alles gut verrühren.
Was passiert: Die kalten Beeren kühlen das Joghurt blitzschnell runter und geben gleichzeitig ihren Saft ab. Das Ergebnis ist eine cremige, leicht eisige Konsistenz, die an Frozen Yoghurt erinnert. Nur ohne Eismaschine, ohne Zucker, ohne Aufwand.
Bei Sommertemperaturen ist das genau das, worauf ich Lust habe. Es kühlt von innen, schmeckt nach Sommer und macht trotzdem satt für ein paar Stunden.
Warum diese Kombination
Das Sojajoghurt liefert Eiweiß. Bei meinem aktuellen Trainingspensum brauche ich morgens einen anständigen Protein-Push, sonst hängt mein Tag schief.
Das selbstgemachte Knuspermüsli gibt mir die Sättigung und die Kohlenhydrate, mit denen ich gut durch den Vormittag komme. Das Rezept dafür kommt aus meiner Vegan Soulfood App. Wenn du Lust hast, das selbst zu machen, schau gerne dort rein.
- Sojaflocken sind mein zusätzlicher Proteinboost und geben dem Müsli mehr Biss.
- Hanfsamen liefern nochmal pflanzliches Eiweiß, gute Fette und einen leicht nussigen Geschmack.
- Leinöl ist meine kleine tägliche Portion Omega 3.
Die Beeren sind die Krönung. Antioxidantien, ein bisschen natürliche Süße und die magische Frozen-Yoghurt-Konsistenz.
Mein Tipp
Falls du das nachmachen willst, fang einfach mit der gefrorenen Beere und dem Joghurt an. Das ist die Idee, auf die es ankommt. Den Rest kannst du nach deinem Geschmack zusammenbauen.
Und wenn du dir tägliche Routinen aufbauen willst, ohne dass sie sich anstrengend anfühlen, ist Frühstück oft der beste Einstieg. Lies dazu gern meinen Beitrag über die 5 Getränke, die mich durch jeden Tag begleiten. Das ist die gleiche Logik, nur in flüssig.


