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Selbstständigkeit

So einfach kannst du deinen Stundensatz berechnen

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Wie du deinen Stundensatz effektiv berechnen kannst Damals, als ich mein erstes Angebot für eine Website erstellte und nicht wusste, was ich dafür verlangen könnte, habe ich diese für etwas mehr als 300 Euro verkauft. Das ist nicht besonders viel, gemessen am Aufwand. Ich hab mich hier bei zwei Dingen sehr grob verschätzt. Das war zum einen mein Arbeitsaufwand, der weit höher als die angedachten 3 Stunden war und zum anderen mein Stundensatz, den ich einfach fröhlich auf 40 Euro pro Stunde festgelegt habe. Lange Zeit habe ich meinen Stundensatz nicht berechnet, auch wenn ich ihn zumindest ein paar mal gehoben habe. Mittlerweile habe ich genau berechnet, wie viel ich arbeite und wie hoch mein Stundensatz dann sein muss, damit ich mir meine Selbstständigkeit leisten kann. Das ist gar nicht so schwer und ich zeige dir, wie das funktioniert. Los gehts. Warum solltest du deinen Stundensatz kennen? Für Dienstleister, die auf Stundenbasis oder Tagessatz abrechnen, liegt das auf der Hand. Eine Stunde hat nun mal ihren Preis. Doch auch wenn du Produkte anbietest, ist es sinnvoll, deinen Stundensatz zu kennen. Denn anhand dessen kannst du den Preis für deine Produkte planen. Auch, wenn wir alle weg von der Zeit-gegen-Geld Rechnung wollen, ist doch die Zeit eine der objektivsten Maßeinheiten, anhand derer wir Preise festlegen können. Ich selbst rechne schon lange nicht mehr auf Stundenbasis ab. Allerdings weiß ich, wie lange ich für welche Tätigkeit im Durchschnitt benötige und lege dann, berechnet mit meinem Stundensatz, Fixpreise fest. Es ist also in allen Fällen sinnvoll, den Wert deiner Stunde oder deines Tages zu kennen. Mit diesen Steps kannst du deinen Stundensatz berechnen: Schritt 1: Notiere alle deine Ausgaben. Liegt auf der Hand, man neigt jedoch dazu, diesen Punkt nur grob zu überschlagen. Liste wirklich alle Ausgaben auf. Denke an alle privaten Ausgaben wie Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Abos, Freizeit und Haustiere. Bei den beruflichen Ausgaben solltest du Softwaremiete, Miete, Geräte, Mitarbeiter, usw. bedenken. Beachte auch, dass du vielleicht monatlich einen gewissen Betrag sparen möchtest, den du direkt mit einberechnen kannst. Sehr viel Sinn macht es, ein paar Monate ein sogenanntes Haushaltsbuch zu führen. In dieser Tabelle listest du alle tatsächlich getätigten Transaktionen auf und analysierst dann, welche Kosten du hast. Damit kannst du zum Beispiel Freizeit-Kosten pro Monat berechnen. Schritt 2: Monatliche Kosten auflisten Es gibt Ausgaben, die hat man nur ein mal im Jahr. Eine Haftpflichtversicherung oder die Autosteuer zum Beispiel. Oder Abos, dir du jährlich bezahlst. Diese hast du hoffentlich in deine Aufstellung mit reingenommen. Um die monatlichen Kosten herauszufinden, teilst du die Beträge einfach durch 12. Wenn du eine private Krankenversicherung hast, bei der du eine gewisse Selbstbeteiligung pro Jahr leisten musst, dann teile auch diesen Betrag durch 12. Vielleicht brauchst du diesen Betrag nicht, aber wenn, sollte er dir zur Verfügung stehen. Hast du dir auch überlegt, wie viel du in deinem nächsten Urlaub investieren willst? All diese Ausgaben solltest du in deinen monatlichen Kosten vermerkt haben. Schritt 3: Gut Kalkulieren Es gibt Posten, die sind, wie sie sind. Und andere Posten, da macht ein Puffer Sinn. Lebensmittelkosten habe ich im Schnitt 150 Euro pro Monat. Plane jedoch mit 200 Euro. Schau, wo du grundsätzlich gerne mehr investieren würdest. Da zählt auch deine Rente dazu. In meiner Auflistung habe ich einen Stundensatz für die tatsächlichen Kosten und einen für meine Wunsch-Kosten. Da ist zum Beispiel ein größerer Teil “Sparen” enthalten, als ich aktuell zur Seite legen kann. Es ist ein Reminder für mich, wo ich einmal hinkommen möchte. Schritt 4: Urlaub und Krankheit beachten Wenn ich meine monatlichen Kosten kenne, schaue ich mir an, wie viel ich eigentlich arbeite. Ich rechne mit 30 Tagen Urlaub im Jahr und 10 Tage, die ich krank sein könnte (aber natürlich nicht unbedingt möchte). Am Ende bleiben circa 180 Arbeitstage übrig. Im Durchschnitt hat ein Jahr nämlich 230 Werktage. Wenn du das weißt, weißt du, wie viele Tage du durchschnittlich pro Monat am Start bist. Rechne also die Anzahl an Werktage, die du jährlich arbeiten möchtest, zusammen. Beachte dabei Feiertage, Wochenenden, Krankheitstage und Urlaub. Ziehe diese von den 365 Tagen eines Jahres ab, um die Anzahl der Tage zu erhalten, an denen du an deinem Business arbeitest. Schritt 5: Arbeitsstunden Ob ich volle 8 Stunden an einem Arbeitstag bezahlt arbeiten kann? Never. Neben Buchhaltung, Marketing etc. bleiben aber mindestens 4 Stunden pro Tag für meine Aufträge. Meistens schaffe ich auch mehr, aber 4 Stunden sind es auf jeden Fall. Wenn ich mit 18 Arbeitstagen pro Monat rechne, dann sind das 72 Stunden, die ich abrechnen kann. Deine monatlichen Kosten kannst du jetzt einfach durch die Anzahl der Arbeitstage und dann durch die Anzahl der Stunden teilen. Und voilà – dein theoretischer Stundensatz 🙂 Schritt 6: Puffer einplanen Mein Ergebnis ist niedriger, als ich aktuell als Stundensatz festgelegt habe. Es kann immer passieren, dass Engpässe kommen, ein Sommerloch oder ähnliches. Deswegen plane ich einen Puffer von 20 % ein. Orientiere dich auch am durchschnittlichen Stundensatz deiner Branche, falls du noch zu niedrig sein solltest. Schritt 6: Steuern beachten Was man häufig bei seinem Stundensatz nicht beachtet, sind die Steuern, die man abführen muss. Ich rede hier von Lohn- und Gewerbesteuer. Berechne hier, wie viel du wahrscheinlich verdienst und wie viele Steuern du dann voraussichtlich zahlen musst. Rechne diesen Prozentsatz auf deinen Stundensatz. Wie kannst du deinen Stundensatz noch einfacher und nachhaltig berechnen? Mach’s dir einfacher. Ich habe mir ein Spreadsheet erstellt, das meinen Stundensatz immer auf dem neusten Stand hält. Dort habe ich ein Haushaltsbuch über meine Konten zur Erfassung meiner Ausgaben, außerdem eine genaue Liste über die Rechnungen, die monatlich rein kommen. Aus dieser Liste errechnet sich dann in den Schritten, die wir durchgegangen sind, dein persönlicher Stundensatz. Natürlich unter Beachtung vom Urlaub, Krankheit, Arbeitstage, Steuern uvm. Darum ist dieses Spreadsheet perfekt für dich: Klingt mega? Dann schau mal hier vorbei: Fazit zum Stundensatz berechnen Jede:r Selbstständige:r, die / der Produkte oder Dienstleistungen verkauft, sollte den eigenen Stundensatz

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Womit kannst du dich 2024 selbstständig machen?

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Als ich im Februar kurzerhand übers Wochenende entschlossen hatte, zu kündigen, war mir noch nicht klar, wie sehr ich mein Leben dadurch verändern würde. An einem Freitag nachmittag habe ich zusammen mit meiner Vermögensberaterin beschlossen, dass ich mich selbstständig machen würde. Ohne vorher auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Es kam einfach plötzlich. Und schon am Montag fand ich mich in einem Teams-Meeting mit meinem damaligen Chef und sagte ihm, dass ich gehen würde. Das ging alles sehr schnell, weil Monatsende war und ich noch 2 Monate Kündigungsfrist absitzen musste. Aber dann konnte es los gehen. Der Beginn einer neuen Art zu arbeiten. Natürlich gab es in dieser Zeit Höhen und Tiefen, doch ich würde alles wieder genau so machen. Das bedeutet nicht, dass sich jeder Mensch selbstständig machen sollte. Es gibt Menschen wie mich, denen die Selbstständigkeit sehr gut tut und andere Menschen, die super in einer Festanstellung aufgehoben sind. Wichtig ist, dass du für dich reflektierst, was für ein Mensch du bist und nicht Zielen von anderen hinterherrennst. Wenn du also auch mit dem Gedanken spielst, dich 2024 selbstständig zu machen, dann ist dieser Beitrag für dich. Die Zeiten ändern sich regelmäßig und damit auch die Möglichkeiten, sich selbstständig zu machen. Es gibt Branchen, die laufen super und andere, die sind vielleicht völlig übersättigt. Das hier ist meine Einschätzung, womit du dich 2024 gut selbstständig machen kannst und womit nicht. Ich beschränke mich hiermit auf kreative Branchen, da ich nicht alle möglichen Berufe abdecken kann. Aber vielleicht ist hier auch etwas Kreatives für dich dabei. Damit kannst du dich 2024 selbstständig machen Handgemachte Produkte Menschen begeistern sich immer noch für schöne Produkte, die mit Liebe hergestellt wurden. Small Businesses sind im Trend. Da weiß man, wo man als Käufer*in Geld anlegt. Die Freudensprünge, die ein*e Selbstständige*r bei jedem Verkauf macht, kann man quasi spüren, sobald man auf den Kaufen-Button drückt. Und das ist auch für Käufer ein besonderes Gefühl. Statt in eine große Marke zu investieren, fühlt sich ein Kauf bei einem Small Business nochmal ganz anders an. Näher. Wertschätzender. Die Möglichkeiten sind hier unendlich und deshalb kommt hier nur eine kleine Liste an handgemachten Produkten, mit denen du dich 2024 selbstständig machen kannst: Um dich mit handgemachten Produkten selbstständig zu machen, hast du viele Möglichkeiten deine Wunschzielgruppe zu erreichen. Etsy kann ich dir 2024 nicht mehr empfehlen, weil die Plattform gerade ziemlich Verkäuferunfreundlich agiert. Allerdings kannst du deine Kunden auf Märkten, in Partnershops, im eigenen Onlineshop, bei Productswithlove.de und / oder bei Instagram erreichen. Kurse für Kreative Es gibt eine große Zielgruppe da draußen, die sich gerne kreativ auslebt, aber dafür Anleitung benötigt. Vielleicht erinnerst du dich noch an den Handlettering-Hype vor ein paar Jahren. Kreative Kurse sind immer gefragt und das in allen möglichen Sparten. Kurse kannst du physisch oder digital anbieten und damit einer großen Zielgruppe helfen, sich kreativ zu betätigen und damit den Alltag schöner zu machen. Auch hier hast du unendlich viele Möglichkeiten, was du deiner Zielgruppe beibringen möchtest. Wenn du Kurse entwickeln möchtest, dann kannst du deine Wunschkunden auf verschiedenen Plattformen oder bei dir in der Nähe erreichen. Teste für Onlinekurse zum Beispiel Skillshare*, Udemy, Domestica oder richte dir eine eigene Membership bei Digibiz24 ein. Du kannst dich aber auch als Kursleiter*in bei der VHS in deiner Nähe bewerben und regionale Kurse anbieten. Du kannst Kurse jedoch auch über Microsoft Teams oder Google Meet abhalten. Dienstleistungen Ich habe mich damals mit Dienstleistungen selbstständig gemacht und das ist auch 2024 noch mein Haupt-Business. Als Logo- und Webdesignerin erstelle ich mit Studio JUME Maßnahmen, die Selbstständige sichtbar machen. Dienstleistungen sind ein tolles Geschäftsmodell, wenn du gerne mit Menschen zusammenarbeitest. Wenn man seine Arbeit gut macht, bekommt man als Dienstleister viel positives Feedback von den Kunden, was die ganze Arbeit noch schöner macht. Mit diesen Dienstleistungen kannst du dich 2024 selbstständig machen: Um mit deiner Selbstständigkeit mit Dienstleistungen sichtbar zu werden, bietet sich eine eigene Website und ein oder mehrere Social Media Kanäle an. Wenn du regional unterwegs bist, kannst du auch Flyer verteilen oder Anzeigen schalten, um deine Wunschkunden anzusprechen. Digitale Produkte Der Vorteil von digitalen Produkten liegt auf der Hand. Keine Lagerkosten, keine Versandverwaltung, keine physischen Retouren. Digitale Produkte werden gerne gekauft und bedeuten für dich als Ersteller*in keine klassische Lagerverwaltung oder großartig in Vorleistung gehen zu müssen. In Programmen wie Canva oder Adobe Indesign kannst du deine digitalen Produkte erstellen und dann über passenden Plattformen verkaufen. Deine digitalen Produkte kannst du auch im eigenen Shopify Onlineshop, bei Instagram oder bei Digistore24 verkaufen. Print on Demand Produkte Print on Demand gibt es schon lange und ist in den letzten Jahren zu einem Trend geworden. Statt ein eigenes Lager zu verwalten und größere Mengen an Waren einkaufen zu müssen, bietet PoD den Vorteil, dass das Produkt (wie der Name schon sagt) erst beim Kauf bedruckt wird. PoD Anbieter kümmern sich neben dem Druck auch um den Versand. Meistens lassen sie sich auch an dein Shopsystem anbinden, sodass du dich nur noch um wenig selbst kümmern musst. Da bleibt mehr Zeit für Marketing und Co. Bei Print on Demand denkt man meistens an Shirts und Pullis, doch mittlerweile gibt es viel mehr Produkte. Je nach Hersteller hast du mehr oder etwas weniger Möglichkeiten für deine Designs. Diese Print on Demand Produkte kannst du verkaufen: Um dein Print on Demand Geschäft aufzubauen, lohnt es sich einen eigenen Onlineshop zu erstellen. Die meisten Print on Demand Hersteller kannst du zum Beispiel mit Shopify verknüpfen. Dadurch werden Verkäufe automatisch weitergeleitet und du musst dich um nichts weiter kümmern. Anbieter in Deutschland sind zum Beispiel Shirtking, Prinful oder Gelato. Autor*in werden Träumst du davon, dein eigenes Buch zu schreiben? Diesen Traum haben viele Menschen. Oft scheitert es daran, an einen Verlag zu kommen. Da bietet, wie im vorherigen Punkt erwähnt, Print on Demand Abhilfe. Es gibt diverse Print on Demand Verlage, bei denen du online dein Buch mit ISBN Nummer veröffentlichen kannst. Meist

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Das würde ich tun, wenn ich mit 2024 nochmal selbstständig machen würde

Was ich machen würde, wenn ich mich 2024 selbstständig machen würde

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Ich bin seit 2021 hauptberuflich selbstständig und hab seitdem so viel gelernt. Ich wusste damals quasi nichts. Und musste mir umso mehr aneignen. Ich habe Fehler gemacht, dazu gelernt, bin gewachsen und stehe jetzt mittlerweile sehr solide da. Ich hab so unglaublich viel gelernt und wenn ich mich jetzt nochmal selbstständig machen würde im Jahr 2024, wüsste ich, was zu tun ist. Übrigens habe ich mir diese Frage auch in meinem Business gestellt und den Beitrag aus Marketing Sicht schon mal verfasst. Hier wollen wir jedoch eher praktische Tools und dein Mindset besprechen. Wenn du dich gerade selbstständig gemacht hast oder noch dabei bist, dann sind hier meine Tipps, die ich machen würde. Stundensatz definieren 2018, als ich nebenberuflich in die Selbstständigkeit gestartet bin, habe ich einfach einen Stundensatz festgelegt. Ich hab ein bisschen recherchiert und mich dann auf (ich glaube) 50 Euro festgelegt. Netto, weil ich damals noch ein Kleingewerbe war und keine Steuern eingenommen habe oder abführen musste. Meinen Stundensatz berechnet habe ich dann erstmals 2021. Ich war damals schon von alleine nach oben gegangen, hab aber endlich begriffen, dass man seinen Stundensatz berechnet. Vor kurzem habe ich meine Liste neu aufgesetzt und mich damit vergewissert, dass mit meinem Stundensatz noch alles klar geht. Um deinen Stundensatz auszurechnen, benötigst du ein paar Daten. Liste alle deine Ausgaben auf, rechne jährliche Beträge auf monatliche Kosten herunter, sieh dir an, wie viel Geld du sparen möchtest und welche Beträge du für deine Freizeit benötigst. Dann überlege dir, wie viele Arbeitsstunden du pro Monat leistest, die du auch abrechnen kannst. Rechne Urlaubs- und Krankheitstage mit ein und beachte, dass du wahrscheinlich auch Zeit für Buchhaltung, Marketing und Personal benötigst. Nimm am Ende noch einen kleinen Puffer von 10 – 20% auf den berechneten Stundensatz und voila, damit hast du einen Anhaltspunkt, wie dein Stundensatz aussehen könnte. Recherchiere dennoch, ob dein Betrag zu niedrig für deine Branche ist und passe ggf. nach oben an. Übrigens ist es auch für Produkte wichtig, seinen Stundensatz zu kennen. Nicht drücken lassen Jaa, es ist verlockend. Die ersten potenziellen Kunden sind da, aber die erste Euphorie verfliegt, wenn sie mit Gegenangeboten um die Ecke kommen. Das ist erstmal ernüchternd, vor allem, weil man gerade am Anfang sowieso eher zu günstig, als zu teuer ist. Es wird immer Kunden geben, die deinen Preis drücken wollen. Du hast hier drei sinnvolle Möglichkeiten, wie du damit umgehen kannst. Sag nein. Du weißt, was du kannst und du weißt, was du wert bist. Wenn jemand das nicht schätzen will, dann ist derjenige nicht der richtige Kunde für dich. Kalkuliere von vornherein einen Puffer ein. Wenn du deine Angebote von Anfang an mit einem Puffer ausstellst, sagen wir 10 %, kannst du diesen Rabatt als Gegenvorschlag anbieten. Begründe es gut. Für eine hoffentlich langjährige Zusammenarbeit oder als Einstieg für das erste gemeinsame Projekt. Mach einen Gegenvorschlag. Deine Angebote berechnest du nicht zum Spaß. Das Wissen und die Zeit, die du in deine Produkte steckst, kosten nunmal ihren Preis. Kommuniziere klar, dass du die Qualität nur mit diesem Angebot so hoch halten kannst. Wenn das Budget jedoch zu sehr überstiegen wird, biete eine Verringerung der Leistung an. Weniger Leistung von dir für einen geringeren Preis. Selbstbewusst auftreten Wenn man den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, gibt’s keinen Grund mehr schüchtern zu sein. Du hast etwas gewagt, dass sich viele andere nicht trauen. Und darauf kannst du schon stolz sein. Ich weiß, das mit dem Selbstvertrauen ist so eine Sache. 1. Es ist egal, was andere denken Keiner fühlt, was du fühlst, keiner kann in deinen Kopf sehen. Keiner kennt deine genaue Geschichte und deswegen sind Meinungen von anderen völlig egal. Genauso, wie du nicht über andere urteilen solltest, kann dir auch egal sein, was andere über dich urteilen. Sie kennen nicht die ganze Geschichte. 2. Kenne deine Stärken Wenn du dich neben Anderen manchmal klein und unbedeutend fühlst, solltest du dir regelmäßig klar machen, was du schon tolles erreicht hast. Mit Sicherheit ist da einiges dabei, womit du dich von anderen abgrenzt. Weil sie diese Dinge noch nicht erreicht haben. Lass dich nicht einschüchtern, nur weil jemand vielleicht mehr Expertise ausstrahlt, als du eventuell zum aktuellen Zeitpunkt hast. 3. Sei vorbereitet Am Anfang habe ich meine Kennenlerngespräche vorher genau geplant. Ich habe mir Sätze notiert, die ich genau so sagen wollte. Ich habe mich auf Fragen vorbereitet, die kommen könnten. Wenn du unsicher bist, bereite dich auf viele Eventualitäten vor, um kompetent Antworten zu können. Mit der Zeit benötigst du weniger Vorbereitung. Dankbarkeit Dankbarkeit macht glücklich – das hört man immer wieder. Und es stimmt. Wer sein Gehirn ständig auf negatives konditioniert, wird immer mehr negatives erfahren. Wer sich dagegen auf Positives fokussiert, wird mehr positive Momente im Leben finden. Hier ein vergleichbares Beispiel: Wenn du dir ein Kind wünscht, wirst du auf der Straße nur noch Babys und Schwangere sehen. Obwohl die Anzahl an Babys und Schwangeren in deiner Umgebung nicht gestiegen ist. Oder auch: Wenn du überlegst, dir ein rotes Auto zu kaufen, werden dir rote Autos im Verkehr mehr auffallen. 1. Führe ein Dankbarkeitstagebuch Es kann so einfach sein, deine Dankbarkeit zu trainieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Dankbarkeitstagebüchern. Welche, mit denen du dich länger beschäftigst, andere, die schneller ausgefüllt sind. Ich habe ein Dankbarkeitstagebuch für Menschen wie mich entwickelt, die schnell und einfach eine Gewohnheit aufbauen möchten und nicht viel Zeit haben. Morgens notiere ich 3 Dinge darin, für die ich dankbar bin. Abends notiere ich 3 Momente, die heute besonders schön waren. Wenn ich weitere Gedanken habe, schreibe ich sie darunter. Nach über einem Jahr Praxis kann ich dir sagen: Es hilft wirklich enorm. 2. Meditiere Meditation ist nie eine schlechte Idee. In der Praxis wirst du immer gelassener und kannst leichter Umstände akzeptieren. Das passiert, weil du mit Meditation den präfrontalen Cortex trainierst, der mehr Verbindungen schafft und das hat gute Auswirkungen auf dein Leben. 3. Achtsamkeit Wenn wir

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Mein Produktivitätssystem für Selbstständige - To Do Liste

Produktivitätssystem für Selbstständige: Hol dir meine Methoden

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Als Selbstständige:r hat man immer was zu tun. Die nie enden wollende To-Do Liste mit all den Aufgaben, Ideen und Projekten liegt neben uns und für jeden Punkt, den wir wegstreichen, kommen drei neue dazu. Am Anfang hat mich das gestresst. Aber ist es nicht auch gut, dass wir nie fertig werden? Wenn alle Punkte weg sind, heißt das, wir müssen auf Projektsuche gehen. Trotzdem haben wir natürlich dauerhaft Druck, unsere To-Do’s abzuarbeiten. Und damit nichts unter den Tisch fällt, habe ich mein eigenes Produktivitätssystem aufgebaut. Was kann das System? Zum einen meine Zeit besser einteilen. Statt nach jeder Aufgabe zu überlegen, was der nächste Schritt ist, habe ich diesen schon definiert. Mit dem Produktivitätssystem spare ich mir vor allem eines: ganz viel Denkleistung (wie auch durch die Capsule Wardrobe). Zum anderen schaffe ich es dadurch mehrere Bereiche, die mir wichtig sind, unter einen Hut zu bekommen. Das sind zum Beispiel meine Kundenprojekte, Marketing, Sport und mein Buch. Ich bin davon überzeugt, dass das Produktivitätssystem sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige funktioniert. Wobei letztere natürlich einfacher ihre Zeit einteilen können. Schau einfach mal, ob und was du für dich übernehmen kannst. Das System baue ich von grob nach fein auf. Lass uns starten. 1. Capture it! In meinem Second Brain (Notion) habe ich unfassbar viele Seiten für verschiedene Themen. Dort sortiere ich alle meine Gedanken und Ideen. Doch statt diese direkt dort zu notieren, gehe ich noch einen Schritt zurück. Auf meinem Handy befindet sich eine ToDoist Liste direkt auf dem Homescreen. Egal welche Idee ich habe, sie landet zuerst dort. Das hat den Vorteil, dass ich nicht erst suchen muss, wo diese Information oder Idee hingehört, sondern kann sie erstmal nur sortieren. Einmal pro Woche gehe ich dann durch diese Capture Liste und füge die Inhalte dort ein, wo sie hingehören. Das Gleiche mache ich übrigens auch in Instagram, wenn ich Beiträge speichere, außerdem habe ich ein Album in meiner Galerie, in der ich Screenshots und Ideen hinterlege. Und natürlich findet sich auch in meinem Bullet Journal eine Seite für Capture it.  2. Die klassische To-Do Liste Natürlich habe auch ich eine ganz klassische To-Do Liste, wenn auch etwas ausführlicher. Beziehungsweise zwei, denn ich führe eine für mein Business und die andere für mein Privatleben. Die Punkte, die in meiner Capture Liste notiert sind, wandern oft weiter in die richtige To-Do Liste. Wie oft hast du schon alte Mails nach irgendeiner wichtigen Information durchgesehen? Deshalb sind meine To-Do Listen als Karten in Notion angelegt. Statt auf 10 verschiedenen Zetteln, in E-Mails und sonst wo verteilt, finden sich alle Informationen zu jedem Projekt in der jeweiligen Karte. Kommt eine E-Mail, wandert der Inhalt dort hinein. Führen wir ein Gespräch, kommen die Inhaltspunkte in die Karte. Das spart nicht nur Zeit durch weniger unnötiges Suchen, sondern macht Bearbeitungsprozesse auch wesentlich übersichtlicher. 3. Einteilung mit der Eisenhower Matrix Jeder hat irgendwann vermutlich schon einmal von der Eisenhower Matrix gehört. Wenn ich ehrlich bin, konnte ich damit lange nichts anfangen. Ich kannte die Funktionsweise, aber habe den Nutzen für mich nicht erkannt. Seit ein paar Monaten habe ich aber das System für mich etablieren können und kann nun wirklich gut damit arbeiten. Da bei mir ja alles in Notion stattfindet, habe ich meinen Projektkarten einen neuen Status hinzugefügt: “Eisenhower”. Diese Matrix sortiert Projekte in folgende Staten: Wichtig und Dringen Diese Aufgabe solltest du als allererstes bearbeiten. Denn sie ist sowohl besonders wichtig, als auch sehr dringend. Hier liegt deine vollste Aufmerksamkeit. Wichtig, nicht dringend Kommt direkt dahinter. Diese Aufgaben haben noch etwas mehr Zeit, sollten aber trotzdem bald bearbeitet werden. Nicht wichtig aber dringend Hierzu zähle ich Dinge, wie Inhalte für die Steuererklärung heraussuchen. Für mein tägliches Geschäft sind mir diese Aufgaben nicht wichtig, trotzdem müssen sie dringend erledigt werden. Nicht wichtig, nicht dringend Das sind Aufgaben, die wir gerne angehen würden. Zum Beispiel Ideen, die uns gekommen sind. Wenn der Kalender es zulässt, können solche Aufgaben angegangen werden.   4. Der “Perfect Day” Wie sieht dein perfekter Tag aus? Hast du dir das schon einmal überlegt? Wenn nicht, wird es Zeit. Und damit meine ich nicht deinen Arbeitstag, sondern den gesamten Tag von Aufstehen bis Einschlafen. Warum das wichtig ist? Damit du genau weißt, was du brauchst, um gut arbeiten zu können, um deine Freizeit perfekt genießen zu können und auf Dinge achtest, die dir privat eigentlich sehr wichtig sind. Schreibe dir einmal deine perfekte Zeitplanung auf. Wann stehst du auf, was brauchst du am Morgen, wann geht es mit der Arbeit los, wann benötigst du Pausen dazwischen, wie lang machst du Mittagspause, wie lang möchtest du arbeiten, wie sieht der perfekte Feierabend aus? Was wäre, wenn du den perfekten Tag direkt in deinem Leben etablieren könntest? Ich habe das für mich gemacht. Es ist natürlich etwas einfacher, wenn man sich seine Zeiten selber einteilen kann. Aber vielleicht kannst auch du in deiner Position deine perfekte Zeitplanung zumindest ein bisschen etablieren. Und das geht so: Öffne deinen Kalender und erstelle eine neue Ansicht. Nenne sie “Perfect Day”. Nehme dir den Montag vor und definiere, wann du aufstehen willst und wie lange du für deine Morgenroutine benötigst. Bei mir ist diese von 7-8 Uhr eingetragen. Manchmal ist sie kürzer, manchmal länger. Das ist egal. Hauptsache, du weißt grundsätzlich, was du in dieser Zeit des Tages machen kannst. Bei mir geht es dann mit einem Block Mails und Orga weiter. Mein Arbeitstag beginnt also. In maximal 30 Minuten strukturiere ich mich und starte dann in meinen Deep Work Block von 8:30 Uhr bis 12 Uhr. Um 12 Uhr nehme ich mir eine halbe Stunde Zeit für mein Marketing und mache dann 1h Pause. Dann gibts wieder einen Block Mails und Orga und dann steht mein Deep Work Block am Nachmittag an. Der letzte Orga Block, an dem ich den nächsten Tag plane, steht an und dann kümmere ich mich ggf. nochmal ums Marketing. Abends steht dann ggf. Fitnessstudio

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Dinge, die mir für meine Work-Life-Balance als Selbstständige wichtig sind

Dinge, die mir für meine Work-Life-Balance als Selbstständige absolut wichtig sind

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Stressfrei zur Work-Life-Balance als Selbstständige.  Wenn wir angestellt sind und unser Chef Termine einstellt, dann halten wir uns daran. Wir machen alles, was uns vorgegeben wird. So diszipliniert, wie wir auf der Arbeit sind, sind wir jedoch selten privat. Alle Termine von außen sind wichtiger, als unsere eigenen. Es gibt noch einen freien Abend in dieser Woche, den ich eigentlich für mich verwenden wollte? Wenn eine Anfrage rein kommt, wird dieser Abend auch noch geblockt.  Warum schaffen wir es, für andere Prioritäten zu setzen, aber nicht für uns selbst? Ich hab deshalb ein paar Regeln für mich eingeführt, damit ich langfristig glücklich sein kann und gute Arbeit leiste. Erst letzte Nacht habe ich davon geträumt, wieder im Angestelltenverhältnis zu arbeiten. Es war nicht besonders schlimm, dennoch möchte ich nie wieder dorthin zurück. Ich genieße meine Freiheit zu sehr, als dass ich mich nochmal so einschränken lassen möchte. Und um das zu schaffen, habe ich meine 5 Strategien für Arbeit und Freizeit. Damit ich noch lange das tun kann, was ich gerne tue. 1. Genug Pause / Keine Termine Während meiner Arbeit habe ich Zeiten festgelegt, in denen man Termine mit mir ausmachen kann. Diese sind morgens von 9 bis 11 und nachmittags von 14 bis 16 Uhr. Die Zeiten dazwischen – 8 bis 9 Uhr, 11 bis 14 Uhr und ab 16 Uhr – sind belegt. Ich nutze diese Zeiten, um effizient zu arbeiten, meine Mittagspause ausgiebig zu machen. Wenn ich längere Zeit Fokus brauche, dann stelle ich das Macbook auf “nicht stören” und trage mir einen Arbeitsblock in den Kalender ein. Versteh mich nicht falsch. Ich telefoniere gerne und bin auch gerne mit anderen im Videomeeting. Aber zwischendrin muss man eben auch mal produktiv arbeiten können. Und das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt: 2. Nur ein Meeting pro Tag In meinem Business gibt es immer viel zu tun. Deswegen habe ich eingeführt, nur noch ein Meeting pro Tag zuzulassen, damit sich die Meetings auf die Woche besser verteilen. Ich schaffe dadurch viel Platz für meine täglichen Aufgaben. Meine Projekte sind es wert, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie verdienen. Denn ich möchte sie ja bestmöglichst abschließen und damit nur glückliche Kunden hinterlassen. Und dafür war das ein sehr wichtiger Schritt. Nicht zu viele Meetings zulassen und dafür auch einfach in die nächste Woche schieben. Damit lebe ich freier und weniger unter Druck. 3. Ein freier Tag am Wochenende Zu Corona habe ich gelernt, wie voll meine Wochenenden zuvor waren. Ich sprang von einem Termin zum nächsten. Kam ab und an zu spät, hatte mich verplant oder wartete eine nutzlose halbe Stunde auf den nächsten Termin. Es war so unfassbar viel los. Wie befreiend war es, dann eine Zeit lang am Wochenende gar nichts machen zu dürfen. Einfach mal wieder runterkommen und abschalten. Ich hab das seitdem für mich beibehalten. Ich stopfe meine Wochenenden nicht mehr voll und schaffe mir einen freien Tag, an dem ich gar nichts plane. Klar klappt das nicht immer. Aber immer öfter und ich genieße den freien Tag mit etwas, das mir spontan einfällt. 4. Zeit, um kreativ zu sein Also grundsätzlich bin ich ja auch während meiner Arbeit den ganzen Tag kreativ am Schaffen. Aber ich mach einfach gerne Sachen. Und deswegen gibt es bei mir auch aktiv Zeiten, in denen ich meine Kreativität auf andere Weise herauslassen kann. Zeichnen, Schreiben und Fotografieren sind Aktivitäten, die ich gerne nach meiner Arbeit mache. Ich erschaffe gerne. Und dafür brauche ich Zeit. Das kannst du vielleicht mit einem anderen Hobby nachvollziehen. Unsere Hobbys brauchen so viel Zeit, wie benötigt wird, um unsere Batterien wieder aufzuladen. Aktuell schreibe ich zum Beispiel ein Buch. 5. Immer etwas Neues lernen Man sieht mich selten mal nicht mit einem Buch, in einem Skillshare Kurs oder auf Blinkist. Ich konsumiere täglich etwas, das mich weiterbringt. Das kann mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun haben, oder auch Websites, Selbstständigkeit, Marketing, Business etc. Es gibt so viel Wissen da draußen. Wenn ich vergleiche, wo ich vor 2 Jahren gestartet bin und wo ich jetzt stehe, es ist ein himmelweiter Unterschied. Und damals dachte ich, ich wüsste viel. Und in zwei Jahren werde ich noch viel mehr wissen. Ich möchte dich damit ermutigen, immer neugierig zu bleiben. Immer etwas Neues lernen zu wollen und immer zu wachsen. Denn Stillstand ist langweilig. Für dich können diese 5 Regeln wieder ganz anders aussehen. Nicht jeder Mensch hat die gleichen Bedürfnisse. Und während ich viel Zeit zur Regeneration benötige, brauchst du vielleicht mehr Action in deinem Leben. Ich möchte dich hiermit dazu ermutigen, herauszufinden, was du brauchst. Und dann Regeln für dich aufzustellen, mit denen du Freizeit und Beruf besser angehen kannst.

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Wie man die richtige Work-Life-Balance als Selbstständige:r findet

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet. Du wirst, zumindest am Anfang deiner Selbstständigkeit, mehr Arbeiten, als in einem Angestelltenverhältnis. Das liegt schon daran, dass es wahnsinnig viel zu tun gibt. Hauptsächlich aber daran, dass du deine Leidenschaft endlich komplett ausleben kannst. Und ich sags dir, die schönste Art von Überstunden machen ist die, wenn man in seiner Leidenschaft aufgeht. Von festgefahrenen 40 Stunden Wochen kannst du dich eh erstmal verabschieden. Immerhin sind wir selbstständig geworden, um so zu arbeiten, wie es uns gut tut oder? Das braucht wahrscheinlich etwas Zeit, aber irgendwann wirst du dir die Freiheit auch nehmen, die du jetzt hast. Eine Work-Life-Balance als Selbstständige:r ist gar nicht so einfach. Und damit du bis dahin nicht direkt in einen Burnout schlitterst, habe ich hier ein paar Tipps für dich. Let’s get into it. Morgenroutine Wenn es dir nur ein bisschen so geht wie mir, dann ist es dir unfassbar wichtig, dass du deine Arbeit gut erledigen kannst. Und am besten kannst du das erreichen, wenn du deinem Körper morgens etwas Zeit gibst und Routinen für dich entwickelst, die dich nähren. Statt aufzustehen und direkt loszulegen, könntest du dir etwas Zeit für eine gesunde Morgenroutine einplanen. Überlege dir, was dein Körper morgens brauchen könnte, damit du gut starten kannst. Meine Morgenroutine besteht zum Beispiel daraus: Yoga, Meditation, Affirmationen lesen, Obstteller vorbereiten, Hautpflege und Ingwer Shot. Dabei ist es egal, wie lang deine Vorbereitung auf den Tag dauert. Meine dauert eine Stunde. Bei dir können es 15 Minuten oder auch 2 Stunden sein. Wichtig ist, herauszufinden, was du morgens brauchst. Die perfekte Morgenroutine besteht für mich aus diesen 5 Bereichen: Sport und Bewegung Auch wenn du vielleicht nicht so gerne Sport machst, möchte ich dich hiermit dazu ermutigen, Bewegung in deinen Alltag einzubauen. Beim Sport kannst du dich Auspowern, auf andere Gedanken kommen, herunterschalten, deinen Körper gesund halten und noch so viel mehr. Grundsätzlich sind alle Tipps für alle Menschen wichtig, nicht nur für Selbstständige. Jedoch glaube ich, dass es für uns Selbstständige nochmal wichtiger ist, auf uns zu achten. Fallen wir mal mehrere Woche aus, kann sich das stark auf unser Business auswirken. Gehe raus, mache täglich Spaziergänge, schnappe frische Luft und nutze deinen Körper für das, für das er da ist. Nämlich dich zu bewegen. Das ist nicht nur gut, um gesund zu bleiben, sondern auch wichtig für dein Gehirn. Mach mal einen Spaziergang, wenn du bei einem Problem nicht weiter kommst. Bewegung ist die beste Art, um auf neue Ideen zu kommen. Es hat also wahnsinnig viele Vorteile, Sport in den Alltag zu integrierst. Und es gibt so viele Arten. Da ist mit Sicherheit auch das richtige für dich dabei. Hier sind ein paar Ideen, wie du Sport in deinen Alltag integrieren kannst: Weißt du, was mir zum Beispiel viel Spaß bereitet? Immer mal was neues zu machen. Ich bin kein Mensch, der gerne lange Zeit das Gleiche macht. Deswegen teste ich gerne neue Sportarten. Am Anfang kann es super sinnvoll sein verschiedenes auszutesten, bevor du dich für eine Sportart entscheidest. Life Wheel Kennst du das Life Wheel? Es ist ein Kreis mit 10 Sektionen, die jeweils für einen Bereich deines Lebens stehen. Diese 10 Sektionen entscheiden darüber, ob und wie glücklich wir mit unserem Leben sind. Und indem du das Rad ausfüllst, kannst du herausfinden, welche Punkte du in deinem Leben noch verbessern kannst. Die 10 Sektionen sind: Nun geht es hierbei nicht darum, dich mit anderen zu vergleichen, sondern wie glücklich du persönlich mit diesen einzelnen Sektionen bist. Siehst du deine Freunde zum Beispiel ein mal im Monat und habt ihr eine starke Verbindung, die dir gut tut? Dann bist du damit vielleicht ziemlich glücklich, obwohl andere dagegen ihre Freunde gerne jede Woche sehen. Es geht hier rein darum, wie du dich fühlst. Hast du das Gefühl, du bringst dich genug in die Gesellschaft ein? Wenn du alle paar Monate zum Blutspenden gehst, kann auch hier dein persönliches Sold bereits erfüllt sein. Nimm ein Din A4 Blatt zur Hand und male einen großen Kreis darauf. Dann unterteilst du diesen Kreis in 10 Sektionen und schreibst darüber jeweils das Thema. Überlege dir, wie glücklich du mit den einzelnen Bereichen bist und male die Sektion so weit aus, wie du für richtig hältst. Bis zum Rand bedeutet 100 % glücklich, die Hälfte sind 50 % und alles darunter geht Richtung 0 %. Wenn du alle Sektionen bearbeitet hast, kannst du dir 1-2 Themen heraussuchen, die in den nächsten Monaten im Fokus stehen sollen. Wiederhole das Life Wheel regelmäßig, um deinen Fortschritt zu analysieren. Privates im Kalender Was steht in deinem Kalender? Deine Meetings, Treffen mit Freunden, Calls und ähnliches. Hab ich recht? Findest du auch Termine mit dem Titel “Me Time”, “Date Night” oder “Fitnessstudio”? Wir neigen dazu, unsere privaten Termine, welche unsere Batterien wieder aufladen, nicht zu priorisieren. Wir schreiben sie nicht in unseren Kalender, sondern gehen ins Fitnessstudio, wenn es die Zeit hergibt. Aber warum? Warum priorisieren wir unser Privatleben nicht genau so, wie alle anderen Termine? Es gab Zeiten, da waren meine Wochenenden voll. Ich hatte viele Termine nacheinander und das hat mich einfach nur gestresst. Corona hat mir gezeigt, dass es mir so gut geht, wenn ich am Wochenende Zeit finde, mich zu entspannen. Und seitdem achte ich darauf, meinen Kalender nicht mit Terminen vollzustopfen, sondern aktiv Zeiten für mich einzuplanen. Zum Beispiel bleibt ein Tag am Wochenende oft frei. Um gute Arbeit leisten zu können, brauche ich einfach einen Tag Ruhe. Außerdem blocke ich Zeit für mich, zum Beispiel fürs Fitnessstudio, im Kalender und halte mich auch daran. Wenn ich abends einen Anruf erhalte, sage ich dann auch: ich habe nur kurz Zeit, ich habe gleich einen Anschlusstermin. Ich möchte dich hiermit also ermutigen, dein Privatleben zu priorisieren und in deinen Kalender einzutragen. Trage Sport, freie Wochenenden bzw. freie Abende unter der Woche, Call-freie Zeiten, produktive Zeiten und alles andere ein, was dir sonst noch hilft, deine Work-Life-Balance aufrecht zu erhalten, in deinen Kalender ein. Entspannung

Wie man die richtige Work-Life-Balance als Selbstständige:r findet Read More »

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